Susanne Stürmer wird die Filmuni weitere sechs Jahre leiten. Foto: PNN / Ottmar Winter
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Jahresrückblick Wie die Welt drinnen und draußen tickt

Führung der Filmuni 2019 bestätigt, zahlreiche Filmpreise und neues Umweltbewusstsein an der FH Potsdam.

Potsdam - An der Filmuniversität Babelsberg wurde die amtierende Präsidentin, Susanne Stürmer, im Mai in ihrem Amt bestätigt. Stürmer wurde für weitere sechs Jahre an die Spitze der Hochschule gewählt. Es sei ihr eine Ehre, weiterhin „diese besondere Hochschule“ zu leiten, sagte die wiedergewählte Uni-Präsidentin. Sie kündigte an, in einer neuen Amtszeit das besondere Profil der Hochschule als künstlerische Universität weiter ausfüllen zu wollen. „Es wird zum Beispiel auch darum gehen, wie die Studiengänge zusammenarbeiten, und darum, wie das Konstrukt Bachelor-Master austariert und weiter verbessert werden kann“, sagte sie. Darin liege noch viel Potenzial. Zudem wolle sie beim Thema Forschung dranbleiben, auch bei der Forschung in den Künsten. Aus der Filmwirtschaft kommend bezeichnet sich Stürmer als eine gute Übersetzerin: „Ich weiß auch, wie die Welt draußen tickt.“


Preise und Auszeichnungen

Zahlreiche Preise und Auszeichnungen gingen in diesem Jahr wieder an Filme der Filmuni und ihrer Absolventen. Unter anderem auch der renommierte Grimme-Preis, den Absolvent Axel Ranisch für seine Fernsehkomödie „Familie Lotzmann auf den Barrikaden“ erhielt. Im November dann wurden zwei Produktionen der Babelsberger Hochschule mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet: Maria Teixeira erhielt eine Lola für ihren Kurzfilm „Inside me“ und Filmuni-Student Hannes Schilling wurde für sein Werk „Der Proband“ ausgezeichnet.

 FH-Studierende rücken die Umwelt in den Mittelpunkt. Foto: PNN / Ottmar Winter Vergrößern
 FH-Studierende rücken die Umwelt in den Mittelpunkt. © PNN / Ottmar Winter

Geschichte und Umweltschutz

An der Fachhochschule Potsdam hat sich in diesem Jahr eine studentische Initiative zusammengefunden, die eine Ausstellung zur militärischen Geschichte des FH-Campus an der Kiepenheuerallee zu NS-Zeiten und unter den Truppen der Sowjetunion plant. Indessen nutzten die Design-Studenten der FH die Präsentation ihrer Arbeiten auch dazu, um auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Wie auch ihre Kommilitonen, die gegen die Nutzung eines Unterrichtsraums protestierten, in dem Spuren des Nervengifts Naphthalin nachgewiesen wurden.

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