OSC Potsdam Spiel verloren, Selbstvertrauen gewonnen

Im Bundesligaspiel gegen den Top-Verein ASC Duisburg zeigten die Wasserballer des OSC Potsdam eine beachtliche Leistung. Trotz Niederlage gab es viel Lob für die Potsdamer, die es diese Woche erneut mit Duisburg zu tun bekommen.

Aufsteiger und aktueller Tabellensiebter gegen den deutschen Vizemeister und derzeit Drittplatzierten: Das klingt nach deutlichen Unterschieden in der Leistungsstärke. Dies wurde in der Wasserball-Bundesligapartie zwischen dem OSC Potsdam und ASC Duisburg allerdings so nicht deutlich. Die Potsdamer verloren am Samstag zwar mit 9:13 (3:3, 1:3, 3:5, 2:2) im Brauhausberg-Bad, gewannen angesichts einer starken Leistung aber an Selbstvertrauen. „Das war richtig gut“, urteilte sogar der sonst so kritische OSC-Trainer Alexander Tchigir. „Nach unglücklichem Start haben wir toll zurück ins Spiel gefunden und über weite Strecken auf Augenhöhe gespielt. Unser bester Auftritt in dieser Saison bislang.“

Zunächst waren die Gastgeber durch Unachtsamkeiten mit 0:2 in Rückstand geraten, ließen sich davon aber nicht weiter verunsichern. Vor 250 euphorischen Fans vereitelte Michael Knelangen im Potsdamer Tor eine Reihe großer Möglichkeiten des Gegners, während der OSC mit starken Angriffen für ein attraktives Match sorgte. Letztlich behielt Duisburg vor allem wegen der individuellen Klasse des deutschen Nationalmannschaftskapitän Julian Real, der viermal traf und zum „Spieler des Tages“ gewählt wurde, die Oberhand.

Nun im Pokal-Halbfinale gegen Duisburg

Die Chance, das Top-Team aus dem Ruhrpott wieder zu ärgern beziehungsweise sogar zu bezwingen, bietet sich den OSC-Wasserballern bereits am Freitag. Dann treffen sie im Halbfinale des deutschen Pokals, das im Rahmen des „Final Fours“ in Düsseldorf stattfindet, auf Duisburg. Gesucht wird dabei der Finalist, der tags darauf gegen den Gewinner der Partie zwischen Waspo Hannover und den Wasserfreunden Spandau um die Trophäe spielt. A.L.

 

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