Erfolgreiche Historie. Turbine Potsdam holte sechs Deutsche Meistertitel und dreimal den DFB-Pokal. Foto: Ronny Budweth
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Bundesliga und DFB-Pokal mit Turbine Potsdam Sieg im Nachholspiel und ein Hammerlos im Viertelfinale

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Durch ein spätes Tor gewann Frauenfußball-Bundesligist Turbine Potsdam beim SC Sand. Die Freude wurde jedoch etwas getrübt, denn im DFB-Pokal bekam Turbine den Branchenprimus VfL Wolfsburg als Viertelfinalgegner zugelost - und das von einem gebürtigen Potsdamer.

Willstätt/Dortmund - Turbine Potsdam ist erfolgreich ins Punktspieljahr 2019 gestartet. In einem Nachholspiel vom 13. Spieltag gewann der Brandenburger Frauenfußball-Bundesligist am Sonntag die abwechslungsreiche Partie beim SC Sand mit 3:2 (1:1). Felicitas Rauch (27. Minute) und Lara Prasnikar (51.) drehten den frühen Rückstand (Jasmin Sehan/2.) zunächst. Nachdem Milena Nikolic (59.) für Sand noch einmal ausgleichen konnte, erzielte Sarah Zadrazil sieben Minuten vor dem Ende den Siegtreffer für Turbine.

Durch den Sieg rückten die Potsdamerinnen wieder auf den dritten Tabellenplatz vor und verkürzten zugleich den Abstand zu den Champions-League-Plätzen auf fünf Punkte. Bei Turbine hütete erstmals seit dem 29. September 2018 wieder Lisa Schmitz das Tor. Die Nationalkeeperin hatte ihrem Team seit dem dritten Spieltag wegen eines Muskelfaserrisses gefehlt. Winter-Neuzugang Dina Orschmann stand erstmals im Potsdamer Kader. Die U20-Nationalspielerin kam jedoch nicht zum Einsatz. 

Am Abend bekam Turbine dann noch den Gegner für das Viertelfinale im DFB-Pokal zugelost. Demnach muss der der dreimalige Cup-Sieger am 13. März auswärts gegen den VfL Wolfsburg spielen. Der VfL ist Titelverteidiger, amtierender Deutscher Meister und Bundesliga-Tabellenführer. Die Paarung bescherte ein gebürtiger Potsdamer: Fabian Böhm loste aus. Der deutsche Handball-Nationalspieler wurde beim VfL Potsdam ausgebildet, ist aktuell für die TSV Hannover-Burgdorf aktiv und wurde unlängst WM-Vierter

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