Foto: Friso Gentsch/dpa (Symbolbild)
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Ausreise zu kompliziert SC Potsdam erst im Januar wieder im Europapokal

Peter Könnicke

Das Wagnis, in Zeiten der Coronapandemie zum Europapokal in die Türkei zu reisen, war dem SC Potsdam zu groß. Auf Bitten der Brandenburger wurde das für kommende Woche geplante Turnier verschoben. 

Der SC Potsdam hat sich gemeinsam mit dem Dresdner SC erfolgreich für eine Verschiebung das Achtelfinal-Turniers im CEV-Europapokal eingesetzt. Eigentlich sollten die Spiele am kommenden Dienstag und Donnerstag in Istanbul ausgetragen werden. Die beiden deutschen Bundesligaklubs hatten sich durch ihre Siege in der ersten Pokalrunde dafür qualifiziert. Aufgrund bestehender Reise- und Sicherheitswarnungen beantragten beide Vereine gemeinsam Verlegung.

Die Einreise in die Türkei wäre SC-Pressesprecher Gerhard Pohl "verhältnismäßig einfach möglichgewesen".  Doch für die Rückreise nach Deutschland bestehen strenge Regeln. Für die Ausreise aus der Türkei wird ein negativer Corona-PCR-Test. Im Fall eines positiven Testergebnisses besteht eine Quarantänepflicht von 14 Tagen in der Türkei. Der SC Potsdam habe sich vergeblich um eine Ausnahmeregelung
bemüht, die eine sichere und unverzügliche Rückreise der
Mannschaft nach Turnierende garantiert hätte.

Nach Zustimmung des europäischen Verbandes soll das Turnier nun am 28. und 29. Januar 2021 ausgetragen werden. 

Planmäßig weiter geht es indes in der Volley-Bundesliga. Am Samstag empfängt der SC Potsdam das Team von Nawaro Straubing in der MBS-Arena. Beginn ist um 16.30 Uhr. 


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