Linda Teuteberg ist Generalsekretärin der Bundes-FDP und Potsdamer Stadtverordnete. Foto: Manfred Thomas
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Nach der Kommunalwahl Linda Teuteberg geht ins Potsdamer Stadtparlament

Die FDP-Politikerin Linda Teuteberg hatte offen gelassen, ob sie ihr Mandat im Potsdamer Stadtparlament annimmt. Nun hat sie sich entschieden.

Potsdam - Linda Teuteberg hat sich entschieden: Die Generalsekretärin der Bundes-FDP zieht als Mitglied einer dreiköpfigen Fraktion der Potsdamer Liberalen ins Stadtparlament ein. 

Die 38-Jährige hatte bei der Kommunalwahl für ihre Partei 2300 Stimmen geholt – mit Abstand das beste FDP-Ergebnis. Insgesamt erreichten die Liberalen 4,9 Prozent der Stimmen, doppelt so viel wie 2014.

Teuteberg, deren Terminplan wegen ihrer bundespolitischen Aufgaben durchaus als eng gestrickt gelten darf, hatte nach der Kommunalwahl zunächst offen gelassen, ob sie ihr Mandat im Falle eines Gewinns annehmen werde. Vor der Wahl hatte sie im PNN-Interview erklärt, ihr Ziel seien mindestens drei Stadtverordnete: „Wir würden uns natürlich freuen, wenn es sogar noch mehr werden. Wenn wir in der FDP-Fraktion vier Stadtverordnete oder mehr sind, können wir uns die Arbeit nämlich so aufteilen, dass ich auch persönlich mitmachen kann.“ Neben der Potsdamer Bundestagsabgeordneten ziehen auch ihr Mann Björn Teuteberg und die Unternehmerin Sabine Becker in das Plenum ein.

Endgültiges Ergebnis: 300 Stimmen mehr für die Grünen

Am Donnerstagvormittag befasste sich ferner der Kreiswahlausschuss der Stadt auch mit dem endgültigen Wahlergebnis der Kommunalwahl. Demnach hat es laut Wahlleiter Michael Schrewe wegen der falschen Auswertung von sogenannten Zähllisten noch einmal leichte Verschiebungen gegeben. Demnach gewannen etwa die Grünen noch 300 Stimmen hinzu, was nun einem Ergebnis von 18,8 Prozent entspricht. 

Die SPD büßte rund 100 Stimmen ein, sie hat die Wahl nun mit 19,3 Prozent der Stimmen gewonnen. Allerdings haben sich dadurch keine Änderungen bei den Sitzverhältnissen oder bei den gewählten Mandatsträgern ergeben, hieß es. 

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Linda Teuteberg hat sich richtig entschieden. Ein Kommentar >>

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