Der "Blaue Lichterglanz" auf der Brandenburger Straße ist der größte Weihnachtsmarkt in Brandenburg. Foto: Andreas Klaer
© Andreas Klaer

Mehr als "Blauer Lichterglanz" Die Weihnachtsmärkte in Potsdam auf einen Blick

Christian Müller

Am 25. November beginnt die Weihnachtsmarkt-Saison. Was Potsdam in der Adventszeit zu bieten hat, wann und wo die Weihnachtsmärkte öffnen, erfahren Sie hier.

Potsdam - Eine dampfende Tasse Glühwein in der einen Hand, eine Tüte gebrannte Mandeln in der anderen. Allein der Gedanke erzeugt ein wohliges Gefühl und steigert die Vorfreude auf Weihnachten. Wo Sie sich in Potsdam in der Adventszeit am besten in Festtags-Stimmung bringen, zeigen Ihnen die PNN.

"Blauer Lichterglanz"

Eröffnung: Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) eröffnet Potsdams – und Brandenburgs – größten Weihnachtsmarkt am 25. November ab. Um 15:15 Uhr startet er zu einer Kutschfahrt durch die Brandenburgerstraße. Anschließend wird ein riesiger Stollen am Luisenplatz angeschnitten.

Bis wann? Der Blaue Lichterglanz sorgt in der Brandenburger Straße und dem Luisenplatz bis zum 29. Dezember für besinnliche Stimmung. „Das Blau passt zu Potsdam und seinem preußischen Erbe“, hatte Weihnachtsmarkt-Veranstalter Eberhard Heieck den PNN im Vorjahr erzählt.

Auf der Bühne auf dem Luisenplatz werden um 17 Uhr Märchen gezeigt. Austoben kann man sich auf der Kunsteisbahn.

Am 5. Dezember steigt die lange Nacht der Nikoläuse. Dann haben die Geschäfte der Innenstadt und der Weihnachtsmarkt bis 22 Uhr geöffnet – das gilt auch für die Samstage des 1. und 3. Adventswochenendes (30.11./14.12.). Die Buden locken mit süßen und herzhaften Leckereien, aber auch mit weihnachtlichen Schnitzarbeiten. Der Eintritt ist frei.

Der größte Weihnachtsmarkt Brandenburgs: Blauer Lichterglanz in der Potsdamer Innenstadt. Foto: Ulf Böttcher/promo Vergrößern
Der größte Weihnachtsmarkt Brandenburgs: Blauer Lichterglanz in der Potsdamer Innenstadt. © Ulf Böttcher/promo


Romantisches Weihnachtsdorf

Nahe Schloss Sanssouci lädt das Krongut Bornstedt zum Romantischen Weihnachtsdorf im historischen Innenhof des UNESCO-Welterbe-Ensembles ein. An allen Adventswochenenden bieten Händler kulinarische Köstlichkeiten und Kunstwandwerk feil.

Eröffnung: Am 30. November 2019 um 12 Uhr.

Wie lange? Das Weihnachtsdorf hat bis zum 22. Dezember 2019 geöffnet. Kinder dürfen sich unter anderem auf eine Weihnachtsmann-Sprechstunde, eine Märchenhütte und eine Puppenstube freuen. Kulturbeitrag 2 Euro, ermäßigt 1 Euro, unter 6 Jahren Eintritt frei.

Jedoch lohnt ein Besuch des Kronguts auch am 25. und 26. Dezember. Zwar gibt es dann keinen Markt mehr, aber es gibt Musik, Essen und Trinken.

Böhmischer Weihnachtsmarkt

Das historische Weberviertel Babelsberg beherbergt am ersten (29.11. bis 1.12.) und zweiten Advents-Wochenende (6.12. bis 8.12.) den Böhmischen Weihnachtsmarkt. Händler, Künstler und Gastwirte versprühen böhmisches Flair. Der Eintritt ist frei. Die Böhmische Hirtenmesse in der Friedrichskirche am 30.11. um 16 Uhr kostet allerdings 12 Euro, bis 8 Jahre frei.

Festlich geht es auch auf dem Böhmischen Weihnachtsmarkt zu. Foto: Andreas Klaer Vergrößern
Festlich geht es auch auf dem Böhmischen Weihnachtsmarkt zu. © Andreas Klaer

Polnischer Sternenmarkt und Sternenfest

Auf dem Sternenmarkt können Besucher vom 29.11. bis 1.12. auf dem Kutschstallhof und dem Neuen Markt die weihnachtlichen Traditionen Polens erleben und landestypische Spezialitäten entdecken. 15 deutsche und polnische Musik- und Theatergruppen, Chöre und Straßenkünstler gestalten das Sternenfest. Kinder können selber Musik machen, Theater spielen oder in der Weihnachtsmannwerkstatt basteln. Der Eintritt beträgt 3 Euro, für Kinder bis zur Größe von 1,40 m kostenlos.

Polnische und deutsche Künstler sorgen auf dem Markt für Stimmung. Foto: Christoph Freytag Vergrößern
Polnische und deutsche Künstler sorgen auf dem Markt für Stimmung. © Christoph Freytag

Adventsgarten Alexandrowka

Russische Spezialitäten locken am ersten (30.11./1.12.) und zweiten Adventswochenende (7.12./8.12.) in das Museum Alexandrowka. Im dortigen Garten wird nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt. Die Besucher können auch Lebkuchen verzieren und Adventskränze binden. Ein Feuer sorgt für gemütliche Stimmung, während man russischen Märchen lauschen kann. Der Eintritt in den Adventsgarten ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Adventsmarkt im Schloss Belvedere

Mitten im UNESCO-Welterbe lädt der Adventsmarkt vom 29.11. bis zum 1.12. zum Stöbern ein – nach Leckereien oder handgefertigten Geschenken. Die eigenen Fähigkeiten können in der Bastelstube unter Beweis gestellt werden. Weihnachtsmann und Christkind verteilen Naschereien, während Märchenerzähler und musikalische Darbietungen auf das Fest einstimmen. Der Eintritt für die Besichtigung von Schloss Belvedere und den Turmaufstieg inkl. Weihnachtsmarkt beträgt 4,50 Euro (ermäßigt 3,50 Euro), 6 bis 16 Jahre 2 Euro, bis 6 Jahre frei. Wichtig: Hunde, Kinderwagen und Rucksäcke dürfen nicht mitgebracht werden.

Gemütliche Atmosphäre: Der Weihnachtsmarkt auf dem Pfingstberg. Foto: Leo Seidel/PNN Vergrößern
Gemütliche Atmosphäre: Der Weihnachtsmarkt auf dem Pfingstberg. © Leo Seidel/PNN

Holländisches Sinterklaas-Fest

Am 7.12. wird Sinterklaas in Potsdam erwartet. Natürlich im Holländischen Viertel. Der niederländische Nikolaus wird von Oberbürgermeister Schubert in Empfang genommen. Stilecht können Festbesucher sich am 7. und 8.12. mit Matjes und Kniepertjes satt essen und dazu einen Genever genießen. Der Eintritt für das Sinterklaas-Fest ist frei.

Sinterklaas gibt sich die Ehre: Der niederländische Nikolaus bei seinem Auftritt im Vorjahr. Foto: Manfred Thomas Vergrößern
Sinterklaas gibt sich die Ehre: Der niederländische Nikolaus bei seinem Auftritt im Vorjahr. © Manfred Thomas


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