Schluss mit dem virtuellen Rundgängen mit dem Handy: Die Ausstellung des Potsdamer Museums Barberini über Russlands impressionistische Maler soll vom 28. August an direkt zu erleben sein. Foto: Ottmar Winter PNN
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Ausstellung im Museum Barberini Russische Impressionisten bleiben bis 2022 in Potsdam

Die Tretjakow-Galerie hat zugestimmt: Die Ausstellung des Potsdamer Museums Barberini über Russlands impressionistische Maler kann im Spätsommer eröffnen, wenn es Corona zulässt.

Potsdam - Das Museum Barberini kann die wegen der Corona-Schließung derzeit nur online zu besichtigende Ausstellung „Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde“ länger in Potsdam behalten als bislang geplant. Die Schau wird nun vom 28. August 2021 bis 9. Januar 2022 gezeigt, teilte das Museum am Donnerstag mit. Darauf habe man sich mit den Kooperationspartnern, der Staatlichen Tretjakow-Galerie Moskau und dem Museum Frieder Burda Baden-Baden, geeinigt. „Wir sind überglücklich, dass die Tretjakow-Galerie, die das größte Werkkonvolut für die Schau beisteuert, einer Verschiebung in den Herbst 2021 zugestimmt hat“, so Barberini-Direktorin Ortrud Westheider.

Ortrud Westheider, Kunsthistorikerin und Leiterin des Museums Barberini. Foto: Soeren Stache/dpa Vergrößern
Ortrud Westheider, Kunsthistorikerin und Leiterin des Museums Barberini. © Foto: Soeren Stache/dpa

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Davor soll, wenn die Pandemielage es zulässt, ab 13. März die Ausstellung „Rembrandts Orient. Westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts“ zu sehen sein. Auf das kommende Jahr verschoben werden soll die ursprünglich für den Herbst 2021 geplante Schau „Surrealismus und Magie. Verzauberte Moderne“.

Die Ausstellung der russischen Impressionisten sollte eigentlich im vergangenen November eröffnen, seit Dezember ist sie online zugänglich. Es gibt unter anderem tägliche digitale Führungen für Einzelbesucher und Gruppen, Online-Gespräche und eine Lesung mit dem Schauspieler Fabian Hinrichs.


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