Kein Parkplatz: Auf der Plantage entsteht ein Sportplatz für die Dortuschule. Foto: Andreas Klaer
© Andreas Klaer

Asphaltfläche auf der Plantage Sanierungsträger weist Kritik zurück

Großflächig asphaltiert präsentiert sich derzeit die Plantage. Doch so soll es nicht bleiben, erklärt der Sanierungsträger. Stattdessen soll dort ein Sportplatz entstehen.

Potsdam - Bisher lief die Neugestaltung der Plantage zwischen Stadtkanal und dem Künstlerhaus Rechenzentrum im Vergleich zu anderen Potsdam-Debatten öffentlich eher geräuschlos – allerdings sorgt der momentane Zustand nun für Verärgerung in sozialen Netzwerken wie Facebook

Dort sind aktuelle Fotos des Platzes an der Dortustraße veröffentlicht worden, auf denen vor allem ein großflächiges Asphaltfeld das als „attraktive innerstädtische Freifläche“ geplante Areal zu prägen scheint. Verantwortlich ist der Sanierungsträger der städtischen Bauholding Pro Potsdam – und der verweist auf längst beendete Planungen, die erst noch umgesetzt werden müssten.

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Bei dem via Facebook unter anderem als unökologisch sowie optisch geradezu langweilig kritisierten Areal handelt es sich um einen im Bau befindlichen Sportplatz für die Kinder der benachbarten Max-Dortu-Grundschule. Das teilte ein Pro-Potsdam-Sprecher auf PNN-Anfrage mit. Und weiter: Der „versickerungsfähige Dränasphalt“ sei für die sogenannte Tragfähigkeit notwendig – dabei geht es unter anderem um die Gefahr, dass sich in Sportplätzen irgendwann einmal größere Löcher bilden. 

Auf den Asphalt kommt noch sandfarbener Kunststoffbelag

Und gleichwohl werde auf den schwarzen Asphalt noch ein sandfarbener Kunststoffbelag aufgetragen, machte der Sprecher deutlich. Auf dem Kleinspielfeld seien noch Fußballtore, Basketballkörbe sowie eine Weitsprunggrube für die Schüler vorgesehen, hieß es. Und weiter: „Aus sicherheitstechnischen Gründen werden Ballfangzäune installiert.“ Die so umzäunten Spiel- und Sportflächen seien zwar zuerst da für die Dortu-Schule – außerhalb des Unterrichts stünden die Flächen aber für die Öffentlichkeit zur Verfügung.

Insgesamt befinde man sich gerade auf der Zielgeraden, so der Sprecher. So seien im nahen Umfeld zuletzt 26 Bäume, 566 Sträucher, 1691 Stauden und über 9000 Blumenzwiebeln eingepflanzt worden. Vor dem Glockenspiel gibt es ferner schon einen Kinderspielplatz. Ferner soll am Ende der Arbeiten eine 400 Meter lange Rundstrecke entstehen, zum Spazieren oder Joggen. Die Gesamtkosten liegen bei 2,8 Millionen Euro.

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