Das ehemalige Loreley-Schiff "Ludwig van Beethoven": Der Dampfer soll zum Cocktailschiff "BEEThoven" umgebaut werden.  Foto: ZB
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Zeit für Zwiebeln Beelitz bereitet sich auf Landesgartenschau vor

Gudrun Janicke

Am 14. April 2022 startet die Landesgartenschau unter dem Motto „Gartenschau für alle Sinne“. Die Vorbereitungen sind längst im Gange. Rund und 450.000 Besucher werden erwartet.

Beelitz - Rund eine Million Blumenzwiebeln - Tulpen, Narzissen, Krokusse und der imposante Zierlauch Allium - kommen jetzt für die Landesgartenschau im kommenden Jahr in Beelitz in den Boden. „Wir sind vor Eröffnung gut vorbereitet“, sagte Bürgermeister Bernhard Knuth (Unabhängiges Kommunalbündnis) am Freitag. Man liege gut im Zeitplan und freue sich auf das kommende Jahr.

Die Landesgartenschau unter dem Motto „Gartenschau für alle Sinne“ startet in der durch den Spargelanbau bekannten Stadt am 14. April und läuft bis 31. Oktober 2022.

Zeitlich versetzt werden auf dem 15 Hektar großen Gelände Zwiebeln gesetzt, damit die Pflanzen mit ihrer Blütenpracht die Besucher möglichst lange erfreuen. Drei Monate sollen die Frühlingsblüher ihre Pracht zeigen.

Bereits seit anderthalb Jahren am Platz stehen viele Sorten Rosen. Auch Stauden und 40 Bäume - Walnussbäume und Linden - werden gepflanzt. 15 bis 20 Kübelpflanzen, die der Schau ein mediterranes Flair geben sollen, müssen noch auf ihren Einsatz warten: erst im Frühjahr kommen sie ins Freie.

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Abenteuerland für Kinder soll in den Herbstferien öffnen

Obstbäume wie Quitten, Renekloden, Pfirsiche, Birnen, Apfel und Kirsche sollen Besucher im Frühjahr mit Blüten erfreuen und später Früchte tragen. Gehölze und Sträucher wie Sommerflieder, Zierquitte, Hibiskus oder Rispenspiere sind über das ganze Gelände verteilt. Voraussichtlich schon zu den Herbstferien sollen Kinder das bereits baulich fertige Abenteuerland in Besitz nehmen können. Mit 6000 Quadratmetern ist es eine der größten Spiellandschaften in Brandenburg.

In die Landesgartenschau werden 15 Millionen Euro investiert. 75 Prozent der Summe sind Fördermittel des Landes, 25 Prozent der Eigenanteil der Kommune. Die rund 13.000 Einwohner zählende Stadt erwartet rund 450.000 Besucher. Durch den Verkauf von Einzel- und Dauerkarten wird mit Einnahmen von rund 6,5 Millionen Euro gerechnet. Seit dem Jahr 2000 gibt es Landesgartenschauen in Brandenburg. Sie sollen das Image und die Bekanntheit einer Kommune fördern. (dpa)
 

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