Eine interaktive Videowand im Wolfs- und Herdenschutzinformationszentrum in der Schorfheide zeigt das Rudelverhalten von Wölfen. Patrick Pleul/dpa
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Pressegespräch CDU will Werder (Havel) zur wolfsfreien Zone erklären

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In einem Pressegespräch hat sich die CDU-Fraktion für die Regulation der Wölfe in Werder (Havel) ausgesprochen. Zudem setzen sie sich für einen Bürgerhaushalt ein.

Werder (Havel) - Die CDU-Fraktion will Werder (Havel) zur wolfsfreien Zone zu erklären. In Derwitz, Plessow oder Glindow gebe es noch offene Weidehaltung, erklärte der Fraktionsvorsitzende Hermann Bobka bei einem Pressegespräch am Mittwoch. Die Bauern hätten Angst um ihre Herden. Der Antrag habe den Vorschlag des Kreis- und des Landesbauernverbands übernommen, die die Population der Wölfe für die Jagd regulieren wollen. Es gäbe nach Aussagen der Jäger Wanderbewegungen von Wölfen in einigen Landschaftsschutzgebieten in Werder (Havel), so Bobka.

Bürgerhaushalt gewünscht

Zudem will die CDU laut einem aktuellen Antrag die Werderaner künftig im Rahmen eines Bürgerhaushaltes direkt in die Haushaltsplanungen der Stadt miteinbeziehen. Dem Antrag zufolge, der am 13. Dezember in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht wird, soll der Bürgerhaushalt ab dem Jahr 2020 mit einem Finanzierungsvolumen von bis zu 100.000 Euro geführt werden. Die Stadtverwaltung soll dafür eine entsprechende Satzung erarbeiten. „Wir wollen damit erreichen, dass die Bürgerbeteiligung in einer organisierten Art und Weise geschieht und sicherstellen, dass der Bürgerwille ankommt und umgesetzt wird“, sagte Peter Kreilinger, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Die CDU erhofft sich davon, dass viele Werderaner Vorschläge machen und ihre Ideen und Anregungen bei laufenden Themen einbringen.

Entlastung für ehrenamtliche Feuerwehrleute

Gemeinsam mit der Fraktion Die Linke will die CDU den Stellenplan der Stadt prüfen lassen, um eine Vollzeitstelle für einen Gerätewart für die Feuerwehr schaffen zu können. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute hätten vor allem in diesem Jahr sehr viele Stunden geleistet. Die Stelle sei ein erster Schritt, um die Arbeit der Einsatzkräfte zu würdigen und ihre Ausrüstung und Leistungsfähigkeit zu sichern, so Kreilinger. sas

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