Film ab. „Traumfabrik“ wird in Cannes internationalen Verleihern gezeigt. Foto: Koch/Tobis
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Mit „Traumfabrik“ nach Cannes Studio Babelsberg hofft auf internationalen Erfolg

Das Studio Babelsberg ist beim Filmfestival in Cannes vertreten. Man hofft auf eine Goldene Palme für eine Koproduktion und den internationalen Erfolg des ersten Films der "Traumfabrik".

Potsdam - Studio Babelsberg vermarktet den deutschsprachigen Film „Traumfabrik“ auch international. Wie das US-Branchenmagazin Variety berichtete, hat sich das Unternehmen Picture Tree International die Verkaufsrechte gesichert. Der Film soll möglichen Käufern bei einer Vorführung während des Filmfestivals in Cannes gezeigt werden, heißt es weiter.

Wie berichtet ist „Traumfabrik“ die erste eigene Produktion der von Studio Babelsberg und Erfolgsproduzent Tom Zickler 2017 gegründeten Firma Traumfabrik Babelsberg. Erzählt wird die Geschichte um die französische Tänzerin Milou, gespielt von Emilia Schüle, und Emil, gespielt von Dennis Mojen, die sich als Komparsen in den Defa-Studios 1961 kennenlernen. Um seine Angebetete trotz der Berliner Mauer wiedersehen zu können, fasst Emil einen wahnwitzigen Plan: Er will Milou mit einem eigenen Filmprojekt zurückholen. Die Idee für den Film hatte Zickler, der seine Karriere 1986 als Aufnahmeleiter bei der Defa begann. In den deutschen Kinos startet „Traumfabrik“ am 4. Juli.

Chancen auf Goldene Palme

Wie berichtet hat Studio Babelsberg beim Filmfestival in Cannes, das am Dienstag beginnt, auch Chancen auf eine Goldene Palme. Die Babelsberg-Koproduktion „A Hidden Life“ von Terrence Malick läuft im Wettbewerb. Die Dreharbeiten liegen schon fast drei Jahre zurück. Erzählt wird die Geschichte des selig gesprochenen Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter aus dem oberösterreichischen St. Radegund, gespielt von August Diehl. Neben Diehl sind unter anderem auch der unlängst verstorbene Bruno Ganz, der ebenfalls bereits gestorbene schwedische Schauspieler Michael Nyqvist („Wie im Himmel“), und die österreichische Schauspielerin Sophie Rois dabei. Ein Kinostarttermin steht noch nicht fest.

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