Das Festival Made in Potsdam findet 2021 als Kunstspaziergang durch die Schiffbauergasse statt. Foto: fabrik Potsdam
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Made in Potsdam in der Pandemie Kunstpaziergang in den März verschoben

Das Festival Made in Potsdam findet traditionell im Januar statt. Coronabedingt wird es 2021 Ende März stattfinden - als Kunstpaziergang durch die Schiffbauergasse.

Potsdam - Erst Mitte Januar, dann Ende Februar, jetzt Ende März: Das Festival Made in Potsdam muss sich von der Pandemie zwar durch den Kalender jagen lassen, lässt sich aber nicht unterkriegen. Die in diesem Jahr coronabedingt als Kunstspaziergang konzipierte Ausgabe soll nun vom 17. bis 28. März stattfinden. 

Wo ist der Riss in den Eindämmungsverordnungen?

„There is a crack in everything – that’s how the lights get out“, lautet 2021 das von Leonhard Cohen adaptierte Motto: In allem ist ein Riss, so dringt das Licht nach draußen. Man hat also versucht, die Risse in den Eindämmungsverordnungen zu finden, die ein Festival trotz Lockdown möglich machen. Im Ergebnis wird das Publikum eingeladen, „Werke spazierend in der Schiffbauergasse zu entdecken“, in Zweiergruppen.

Die Choreografin Martine Pisani ist 2021 mit einem Film bei Made in Potsdam dabei. Foto: Andreas Klaer Vergrößern
Die Choreografin Martine Pisani ist 2021 mit einem Film bei Made in Potsdam dabei. © Andreas Klaer

Neue Formate, unerwartete Medien

Säle sind bekanntlich zu, stattdessen sollen Plakatwände, Fenster- und Türrahmen erobert werden. Installationen in Außenräumen und Gebäude-Nischen sind angekündigt, neue Formate, unerwartete Medien – umgesetzt wie gehabt von Künstler:innen aus Potsdam und der Region. 

2021 mit dabei sind unter anderem Yasmeen Godder und Teilnehmer:innen des bei den Tanztagen 2020 erprobten Projektes „I’m here“, das Menschen eingeladen hatte, zuhause Körperdrucke von sich anzufertigen. 

Die Potsdamer Fotografin Kathrin Ollroge erhielt 2018 für ihr Projekt "Raum für Gedanken" das Bundesverdienstkreuz. Foto: Martin Müller Vergrößern
Die Potsdamer Fotografin Kathrin Ollroge erhielt 2018 für ihr Projekt "Raum für Gedanken" das Bundesverdienstkreuz. © Martin Müller

Martine Pisani, Oscar Loeser und Kathrin Ollroge

Außerdem das Team Oscar Loeser und Martine Pisani mit ihrem 2014 entstandenen Film „As far as the eye can hear“ sowie die Potsdamer Fotografin Kathrin Ollroge, die 2018 für ihren „Raum für Gedanken“ das Bundesverdienstkreuz erhielt. Spaziert werden kann Mittwochs bis Samstags von 18 bis 21 Uhr sowie Sonntags von 16 bis 19 Uhr. Der Zugang ist frei. 

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