Am Sonntag, 26. Mai, wird in Brandenburg gewählt. In 413 Gemeinden haben sich 21.000 Kandidaten aufgestellt.  Foto: picture alliance / Peter Endig/d
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Brandenburg So viele Kandidaten treten zur Kommunalwahl an

Brandenburger sind am 26. Mai dazu aufgerufen, ihre Stimmen bei der Kommunal- und Europawahl abzugeben. Viele haben bereits abgestimmt.

Potsdam - Die Kommunalwahlen in Brandenburg, die am 26. Mai gleichzeitig mit der Europawahl stattfinden, sind ein landesweites Großereignis, denn es gibt insgesamt 413 Gemeinden, in denen gewählt wird. Ortsbeiräte, Gemeindevertretungen, Stadtverordnetenversammlungen und Kreistage sowie ehrenamtliche Bürgermeister und Ortsvorsteher werden bestimmt. Die Wahlen für die hauptamtlichen Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte fanden überwiegend schon 2018 statt. Grund dafür ist, dass deren Amtszeit acht Jahre beträgt und die Kommunalwahlen alle fünf Jahre stattfinden.

Keine Bürgermeisterkandidaten in sieben Gemeinden

Bei den Kommunalwahlen bewerben sich in diesem Jahr mehr als 21.000 Kandidaten, wie Landeswahlleiter Bruno Küpper am Montag bekannt gab. Der jüngste Kandidat bei den Kommunalwahlen sei der 18-jährige Tobias Präkel (Linke), der für den Kreistag Oder-Spree antrete, sagte Küpper. Als älteste Kandidatin tritt die im Jahr 1933 geborene Helga Siegmund (BVB/Freie Wähler/Gartenfreunde) für die Stadtverordnetenversammlung von Brandenburg/Havel an. In sieben Gemeinden mussten die Bürgermeisterwahlen abgesagt werden, weil es keine Bewerber gab. Dort müssen die Gemeindevertretungen den ehrenamtlichen Bürgermeister bestimmen.

Kommunalwahl 2019: Es gibt mehr Briefwähler

Jeder Wähler – stimmberechtigt sind Brandenburger ab 16 Jahren – hat drei Stimmen. Diese kann er einem einzigen Bewerber oder einer einzigen Liste geben. Küpper rechnet diesmal mit einer deutlich höheren Zahl von Briefwählern. 

„In vielen Landkreisen und kreisfreien Städten ist die Zahl der Briefwahlanträge teils erheblich gestiegen“, so Küpper. So seien in der Landeshauptstadt Potsdam bis zum 8. Mai rund 16.000 Anträge eingegangen – vor fünf Jahren seien es zum gleichen Zeitpunkt nur rund 9.000 Anträge gewesen.

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