Die beschädigte Fassade eines Bürogebäudes in Kiew. Der Krieg tobt seit mehr als 70 Tagen.  Foto: dpa
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HPI richtet Online-Lernkanal ein Potsdamer Hilfe für ukrainische Hochschulen

Über die OpenHPI-Plattform können Lehrende trotz des Krieges mit den Studierenden in Verbindung bleiben - auch in Gegenden mit schlechter Internetverbindung. 

Potsdam - Damit ukrainische Hochschulen trotz des russischen Angriffskriegs ihren Lehrbetrieb online aufrecht erhalten können, hat das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) auf der OpenHPI-Plattform einen Lernkanal eingerichtet. Lehrende haben die Möglichkeit, unter https://open.hpi.de/ukraine Inhalte einzustellen und mit den Studierenden in Verbindung zu bleiben. Das teilte HPI-Direktor Christoph Meinel mit. Der Zugang ist kostenlos. 

Dozentinnen und Dozenten können den Studierenden die Lehrinhalte auch per Smartphone vermitteln. Ebenso können aufgezeichnete Lehrvideos in ukrainischer Sprache ausgespielt werden. Ein weiterer Vorteil: Die Plattform ist nach Angaben des HPI für den Gebrauch in Regionen mit unregelmäßiger Internetverbindung optimiert. Zudem gelte sie als krisenerprobt und sei schnell erweiterbar. 

Die von den Lehrenden bereitgestellten Inhalte werden von ukrainisch sprechenden HPI-Mitarbeiter:innen überprüft und online gestellt. Die Lehrinhalte können heruntergeladen werden, sind also auch offline nutzbar.

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