Polizisten suchen die vermisste Rebecca. Hier am Dienstag in einem Waldgebiet im Landkreis Oder-Spree. Foto: Patrick Pleul/dpa
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Update Kein Erfolg bei vermisster 15-Jähriger Suche nach Rebecca auch am Sonnabend erfolglos

Auf einem Autobahnabschnitt zwischen Friedersdorf und Frankfurt/Oder sucht die Polizei am Samstag wieder nach der vermissten Schülerin.

Die Berliner Polizei setzte am Samstag ihre Suche nach der verschwundenen 15-jährigen Schülerin Rebecca Reusch auf der BAB 12 fort. In Fürstenwalde West verließen die Polizisten die Autobahn, um auf einer Landstraße in Fürstenwalde weiter zu suchen. Die Brandenburger Autobahnpolizei sperrte für die Berliner Kollegen auf der Autobahn in Richtung Frankfurt (Oder) nach und nach kurzfristig die Abfahrten, erläuterte der Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, Mario Heinemann.

Dadurch sei es etwa an der Ausfahrt Storkow zu einem Stau von drei Kilometern Länge gekommen. Im Verlauf des Tages prüfen Einsatzkräfte, ob Personensuchhunde an Anschlussstellen der Autobahn Spuren aufnehmen, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Im Einsatz seien circa zehn Kräfte einer Einsatzhundertschaft, Ermittler der Mordkommission, Kollegen der Brandenburger Polizei sowie drei Hunde, hieß es. „Die Hunde sind sehr gut und merken trotz Witterungseinflüssen auch noch nach Wochen, ob jemand an einer Stelle vorbeigegangen oder -gefahren ist“, erläuterte eine Polizeisprecherin. Die Aktion begann demnach gegen 10.30 Uhr, am späten Nachmittag endete die Suche erfolglos.

Zuletzt hatte es mehrere Suchaktionen der Polizei in Wäldern nahe der A12 südöstlich von Berlin gegeben. Hintergrund sollen jeweils Hinweise auf das Auto des tatverdächtigen Schwagers von Rebecca gewesen sein. Autofahrten nach Brandenburg hatten den Verdacht gegen den 27 Jahre alten Deutschen erhärtet. Das Auto war am Vormittag des 18. Februar und am Abend des 19. Februar auf der A12 von einem automatischen Erfassungssystem registriert worden.

Rebecca hatte sich am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Berlin-Britz aufgehalten. Sie kam an dem Morgen nicht zur Schule. Ermittler gehen davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht lebend verließ, sondern getötet wurde. Der Schwager sitzt in Untersuchungshaft. (dpa)

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