Verletzt. Karoline Smidt Nielsen fällt wegen eines Knorpelschadens mehrere Monate aus. Foto: Mediengruppe Thiel
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Verletzter Neuzugang von Turbine Potsdam Immer wieder das Knie

Rainer Hennies

Kaum bei Turbine Potsdam angekommen, fällt Neuzugang Karoline Smidt Nielsen bereits längere Zeit aus. Die dänische Fußballerin hat es am Knie erwischt - nicht zum ersten Mal. Derweil kämpft ein Turbine-Quartett mit Deutschland um das WM-Ticket.

Hiobsbotschaft für Turbine Potsdam. Wie der Frauenfußball-Bundesligist mitteilte, fällt die erst in diesem Sommer neu verpflichtete Karoline Smidt Nielsen monatelang aus. Bei der offensiven Mittelfeldspielerin, die von Dänemarks Meister Fortuna Hjörring an die Havel gewechselt ist, wurde ein Knorpelschaden im linken Knie diagnostiziert. Für Freitag ist in Berlin eine Operation geplant. Aufgrund von anhaltenden Knieschmerzen während der Saisonvorbereitung war die 24-Jährige untersucht worden – bei einem MRT wurde der Schaden festgestellt.

Damit setzen sich die Knieverletzungssorgen von Karoline Smidt Nielsen weiter fort. Erst in diesem Frühjahr war sie von einem Kreuzbandriss genesen. Davor musste sie schon einmal wegen eines Knorpelschadens einige Monate aussetzen. Dennoch verlässt die Dänin vor der nun erneut bevorstehenden langen Zwangspause nicht der Mut. „Natürlich ist das eine schwierige Situation. Ich hoffe auf die bestmöglichen Resultate nach der Operation“, sagt sie um Zuversicht bemüht. „Ich werde hart trainieren, um stärker als zuvor auf den Platz zurückzukehren, wenn ich wieder gesund bin.“ 

In der WM-Qualifikation unter Zugzwang

Derweil sind Svenja Huth, Felicitas Rauch, Lisa Schmitz und die nachnominierte Johanna Elsig mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft unterwegs zu den letzten beiden Qualifikationsspielen für die Weltmeisterschaft 2019. Am Samstag tritt Deutschland in Island an, drei Tage später dann auf den Färöer-Inseln – und steht unter Zugzwang. Die deutsche Mannschaft rangiert in ihrer Gruppe nach sechs von acht Spielen hinter Island (16 Punkte) mit einem Zähler Rückstand auf Platz zwei. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für die WM in Frankreich. Unter den besten vier Zweitplatzierten der sieben Staffeln wird im Rahmen von Playoffs der letzte europäische Teilnehmer für die Endrunde ermittelt. 

„Die Spielerinnen wissen, was gegen Island auf sie zukommt und was sie besser als im Hinspiel machen müssen“, sagt Interimsbundestrainer Horst Hrubesch mit Blick auf die 2:3-Niederlage im vergangenen Oktober. Vor fünf Monaten hatte Hrubesch das Amt von der erfolglosen Steffi Jones übernommen. Ab September ist dann Martina Voss-Tecklenburg Deutschlands neue Frauenfußball-Nationaltrainerin. 

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