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Turbine Potsdam und Olympia Im Team für Rio

Rainer Hennies

Tabea Kemme von Turbine Potsdam wurde in den Kader der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 2016 berufen. Ihre Vereinskollegin Svenja Huth reist auf Abruf mit nach Brasilien, Felicitas Rauch wurde nicht für Olympia berücksichtigt.

Mit eintägiger Verspätung hat der Deutsche Fußball-Bund am Freitagmittag in Bad Gögging seinen 18er-Kader für die Olympischen Spiele bekannt gegeben. Das Ticket gelöst hat Tabea Kemme vom 1. FFC Turbine Potsdam. Ihre Vereinskollegin Svenja Huth ist eine von vier Reservespielerinnen, die mit nach Brasilien fliegen. Die Reserve kann im Fall von ernsthaften Verletzungen in den Kader aufrücken, der beim Fußball-Weltverband FIFA nunmehr gemeldet ist.  

„Die Entscheidung fiel nicht leicht. Wir haben in den drei Vorbereitungslehrgängen viele Eindrücke gesammelt und uns nach jeder Einheit innerhalb des Trainerteams intensiv ausgetauscht. Bei einem Kader von nur 16 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen spielt der Aspekt der Variabilität eine große Rolle“, sagt Silvia Neid. Die Bundestrainerin hatte in den Lehrgängen zudem ein dritte Potsdamerin getestet - Felicitas Rauch. „Für Felicitas hat es leider nicht ganz gereicht. Aber sie hat eine große Perspektive, ihr gehört die Zukunft“, meint Neid.

Am 22. Juli bestreiten die DFB-Frauen in Paderborn (ab 18 Uhr) gegen Ghana ihr letztes Testspiel vor Olympia. Anschließend trifft sich die Mannschaft am 27. Juli in Frankfurt am Main und reist am 29. Juli nach São Paulo ab. Dort geht es in der Vorrunde am 3. August (ab 23 Uhr/MESZ) gegen Simbabwe, am 6. August (ab 23 Uhr/MESZ) folgt die Begegnung gegen Australien. Im abschließenden Gruppenspiel in Brasilia trifft das Team am 9. August (ab 21 Uhr/MESZ) auf Kanada. 

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