Wollen nach Rio. Felicitas Rauch, Tabea Kemme und Svenja Huth (v.l.). Foto: R. Hennies
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Turbine Potsdam Nach der Kondition nun das Spiel

Rainer Hennies

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft bestreitet dieser Tage ihren zweiten von vier Olympia-Vorbereitungslehrgängen, bei dem andere Trainingsinhalte im Mittelpunkt stehen als beim Auftakt. Mit dabei ist wieder ein Trio von Turbine Potsdam, das sich in den Kader für Rio kicken möchte.

Zweiter von vier Olympia-Lehrgängen für Turbine Potsdams Fußballerinnen Tabea Kemme, Svenja Huth und Felicitas Rauch: Bis Freitag schwitzt das Trio im niedersächsischen Barsinghausen, um sich aus dem Kreis der 26 Kandidatinnen für den 18-köpfigen deutschen Rio-Kader anzubieten. Die Entscheidung darüber, wer das Ticket löst, soll am 18. Juli fallen. „Bis dahin ist alles offen“, sagt Defensivspezialistin Tabea Kemme. „Für jede von uns gilt: Wir tun alles, um dabei zu sein. Olympia ist einfach das Größte.“

Trotz des hohen Konkurrenzkampfes sei die Stimmung im Team hervorragend, berichtet Stürmerin Svenja Huth. Sie sagt außerdem: „Besonders froh bin ich, dass jetzt in Barsinghausen spielerische Elemente und der Wettkampf im Vordergrund stehen. Es geht also wieder mehr um Fußball, nachdem zuvor am Chiemsee die Arbeit an der Athletik angesagt war.“ Und Offensivkraft Felicitas Rauch, Jüngste im Kader, meint: „Ich kann sehr viel lernen von den erfahrenen Spielerinnen und gebe mein Bestes, um mich zu empfehlen.“ 

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