Sofian Chahed soll neuer Trainer beim Frauenfußball-Bundesligisten Turbine Potsdam werden. Foto: imago/Matthias Koch
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Update Trainersuche im Frauenfußball Ex-Hertha-Profi Chahed als Turbine-Coach im Gespräch

Thomas Wolfer

Nach dem angekündigten Ausstieg von Coach Matthias Rudolph war Turbine auf Trainersuche. Die könnte jetzt erfolgreich beendet worden sein. Die Saison schließt der Verein nach einem Sieg am Sonntag auf Platz 4 ab.

Potsdam - Der ehemalige Bundesligaprofi Sofian Chahed soll neuer Cheftrainer beim Frauenfußball-Bundesligisten Turbine Potsdam werden. Der 37 Jahre alte Ex-Spieler von Hertha BSC und Hannover 96 soll auf den scheidenden Chefcoach Matthias Rudolph, der hauptberuflich als Lehrer
arbeitet. Das berichtet die Bild-Zeitung. Beim letzten Saisonspiel von Turbine gegen die TSG 1899 Hoffenheim saß Chahed am Sonntag bereits auf der Tribüne. Bestätigt hat Turbine die Personalie noch nicht.

Chahed kommt aus dem Nachwuchsbereich von Hertha BSC

Der frühere tunesische Nationalspieler Chahed arbeitete bislang im Nachwuchs von Hertha BSC und betreute zuletzt die U16-Mannschaft. Für den gebürtigen Berliner wird es die erste Station in der Bundesliga der Frauen. Der Turbine-Vorstand hatte beschlossen, mit einem hauptamtlichen Trainer in die nächste Saison zu gehen, um den steigenden Anforderungen im Leistungsbereich Mädchen- und Frauenfußball gerecht zu werden.

Am letzten Spieltag der Siason am Sonntag, erkämpfte sich das Turbine-Team durch einen Sieg den vierten Tabellenplatz. Zum Abschied von Trainer Matthias Rudolph gewannen die Turbinen mit 2:1 (1:1) gegen den Dritten TSG Hoffenheim. Den Sieg verfolgte auf der Tribüne auch der potenzielle
Nachfolger von Rudolph mit. Eine Bestätigung zur Personalie gab es von Turbine  am Sonntag noch nicht. Der Verein hat für Dienstag  offiziell zur Vorstellung des neuen Trainers eingeladen. 

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