Turbine-Cheftrainer Matthias Rudolph beendet sein Engagement beim Potsdamer Verein nach dieser Saison.  Foto: Jan Kuppert
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Saisonfinale in der Frauenfußball-Bundesliga Turbine nur 0:0 bei Kellerkind Duisburg

Michael Lachmann

Beim vorletzten Spiel unter Chefcoach Matthias Rudolph zeigten die Turbine-Kickerinnen meist nur wenig Torgefahr.

Duisburg/Potsdam - Frauenfußball-Bundesligist Turbine Potsdam hat im Kampf um den vierten Tabellenplatz in der Frauenfußball-Bundesliga einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen. Am vorletzten Spieltag kam das Team von Trainer Matthias Rudolph beim Tabellenvorletzten MSV Duisburg nur zu einem 0:0. Turbine bleibt vorerst Vierter, jedoch konnte die SGS
Essen nach Punkten aufschließen. Für Potsdams Chefcoach Rudolph war es das letzte Auswärtsspiel im Turbine-Trainerdress. Er beendet sein Engagement nach dem letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag. 

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Die im Vergleich zum Heimsieg gegen Sand (2:1) mit unveränderter Startelf beginnenden Potsdamerinnen verzeichneten gegen den in arger Abstiegsnot befindlichen MSV mehr Spielanteile. Nina Ehegötz verpasste knapp (24.), Marie Höbinger prüfte MSV-Torfrau Meike Kämper aus der Distanz (33.). Nach dem Seitenwechsel wurde Duisburg mutiger. Und die Gastgeberinnen besaßen nach Foul von Johanna Elsig an Alina Angerer die große Chance per Elfmeter in Führung zu gehen. Doch Kathleen Radtke schoss links am von Zala Mersnik gehüteten Turbine-Tor vorbei (56.). Turbine strahlte weiterhin kaum Torgefahr aus. Ein Schuss der eingewechselten Laura Lindner aus 16 Metern strich am Gehäuse vorbei (78.). 

Letztes Saisonspiel im Karli gegen Hoffenheim

Im letzten Saisonspiel erwartet Potsdam am kommenden Sonntag, dem 28.Juni, die TSG Hoffenheim im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion. Anpfiff ist um 14 Uhr, das Spiel findet wie die Partien zuvor aufgrund der Corona-Beschränkungen ohne Zuschauer statt. Während die Turbinen den
vierten Platz verteidigen wollen, kämpft die TSG noch um den zweiten
Platz und die damit verbundene Teilnahme an der Champions League.

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