Zwei Tage, vier Spiele. Volles Programm für OSC um Dennis Strelezkij. Foto: S. Seifert/Verein
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OSC Potsdam Härtetest in eigener Halle

Hochkarätige Gegner hat der Wasserball-Bundesligist OSC Potsdam zum Ehrl-Cup ins Brauhausberg-Bad geladen. Die Potsdamer wollen sich bei ihrem Saison-Vorbereitungsturnier den Feinschliff für die nachfolgenden internationalen und nationalen Aufgaben holen.

Dem OSC Potsdam ist es auch bei der achten Auflage des Andreas-Ehrl-Cups gelungen, hochkarätige Teilnehmer in die Schwimmhalle am Brauhausberg zu laden. Gleich drei Vertreter der A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) gastieren am Wochenende an der Havel. Zwar musste Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau wegen internationaler Verpflichtungen dieses Jahr absagen, dafür konnte aber ein anderer deutscher Champions-League-Vertreter gewonnen werden: Waspo Hannover, der DWL-Dritte der Vorsaison. Der OSC als Fünfter und die SG Neukölln (Achter) aus dem Bundesliga-Oberhaus sowie die B-Gruppen-Teams SC Wedding und Poseidon Hamburg komplettieren das Feld.

„Das ist vor allem körperlich mit vier Spielen in zwei Tagen ein wirklich schwerer Test“, sagt OSC-Torjäger Dennis Strelezkij. Der 18-jährige Sportschulabiturient geht in die zweite Spielzeit für den OSC und stürzte sich nach seinem Auftritt bei der U19-Europameisterschaft Mitte September ohne große Pause in die Vereinsaufgaben. Im holländischen Alphen war Strelezkij mit 14 Treffern bester deutscher EM-Torjäger, die Zielstellung einer Platzierung unter den Top 8 Europas wurde aber mit dem elften Rang verpasst.

OSC-Kader im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert

Für die Potsdamer Männer ist das eigene Turnier der letzte Test vor der Teilnahme an der ersten Euro-Cup-Qualifikationsrunde in Neapel vom 14. bis 16. Oktober. Die Partien am Wochenende sollen genutzt werden, um sich den taktischen Feinschliff zu holen. Der OSC trifft morgen auf Wedding (15 Uhr) und Neukölln (19 Uhr), tags darauf geht es gegen Hamburg (11.50 Uhr) und Hannover (15 Uhr).

Für die neue Spielzeit steht beim A-Gruppen-Rückkehrer aus Potsdam zunächst der Verbleib in der höheren der beiden Bundesligastaffeln als Ziel im Mittelpunkt. „Nach dem fünften Platz im Vorjahr wollen wir natürlich auf keinen Fall schlechter abschneiden. Wenn alles optimal läuft, können wir es mit unserer Mannschaft bis ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft schaffen“, sagt Trainer Alexander Tchigir, dessen Kader im Vergleich zur Vorsaison fast gleich geblieben ist. Lediglich Artur Tchigir ist nicht mehr dabei, weil er sich nun voll auf seine berufliche Zukunft konzentriert. Dafür konnten mit Erik Miers, der aus der OSC-Jugend stammt, und Hatem Elghannam zwei erfahrene Spieler von Rekordmeister Spandau 04 verpflichtet werden. „Da sich das Gesicht der Mannschaft nicht wesentlich verändert hat, brauchen wir wahrscheinlich nicht so lang, unseren Rhythmus zu finden“, hofft Tchigir. A.L.

Der Andreas-Ehrl-Cup findet im Brauhausberg-Bad. Gespielt wird am Samstag ab 15 Uhr und am Sonntag ab 10.30 Uhr. Der Eintritt ist frei

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