Kein Erfolg in der Heimat. Potsdams italienischer Kapitän Matteo Dufour. Foto: Sandra Seifert/Verein
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OSC Potsdam Erneut ist in Runde eins Endstation

Die Wasserballer des OSC Potsdam sind beim Euro-Cup-Qualifikationsturnier in Neapel ausgeschieden. Sie verloren zwar alle drei Partien, wobei in einer nicht viel zum Sieg fehlte, doch zogen sie dennoch ein insgesamt positives Fazit.

Wie bereits 2012 bei ihrer ersten Teilnahme in internationalen Gewässern kamen die Wasserballer des OSC Potsdam auch diesmal nicht über die erste Qualifikationsrunde des Euro Cups hinaus. Der Außenseiter verkaufte sich von Freitag bis Sonntag zwar teuer beim Turnier in Neapel, musste aber letztlich dreimal als Verlierer das Becken verlassen.

Zum Auftakt trat der OSC gegen den gastgebenden Verein C.N. Posillipo an. Im Duell mit dem Euro-Cup-Sieger des Jahres 2015 und späteren Turniergewinner unterlag der deutsche Bundesligist, der von Matteo Dufour in dessen Heimatland Italien als Kapitän angeführt wurde, mit 3:17 (0:6, 0:6, 2:2, 1:3). Knapp verpasste Potsdam dann in Turniermatch zwei den ersten internationalen Pflichtspielsieg der Clubgeschichte. 13:15 (3:3, 2:2, 5:4, 3:6) hieß es gegen Kinef Kirishi aus Russland. Und gestern zum Abschluss war der Viertplatzierte der vergangenen spanischen Meisterschaft C.N. Terrassa, der sich neben Posillipo für die nächste Runde qualifizierte, eine Nummer zu groß – Endstand: 8:14 (1:4, 2:2, 2:4, 3:4).

Nahtlos geht es mit einer enormen Herausforderung weiter

„Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden. Unser Fazit fällt positiv aus“, urteilte Trainer Alexander Tchigir. „Bis auf die erste Halbzeit gegen Posillipo haben wir gegen jeden der Clubs hier gut mitspielen können“, befand der Coach, der mit seiner Mannschaft wertvolle Erfahrungen gesammelt habe bei dieser enormen Herausforderung.

Mit einer solchen geht es für die OSC-Männer nun aber auch gleich nahtlos weiter. Am kommenden Samstag starten sie in die neue Bundesligasaison – auswärts gegen den deutschen Rekordmeister und Champions-League-Dauergast Wasserfreunde Spandau. 

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