Christian Zillekens holte den ersten Weltcup-Sieg für Deutschlands Männer seit 2007 und den ersten für Potsdam überhaupt. Foto: Andreas Klaer
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Fünfkampf-Weltcup in Ungarn Sensationssieg durch Potsdamer Christian Zillekens

Für Christian Zillekens lief es in den Vorjahren nicht rund. Nun zeigt die Formkurve des Fünfkämpfers wieder steil nach oben. Beim Weltcup im ungarischen Székesfehérvár gelang ihm ein Erfolg von historischem Ausmaß.

Székesfehérvár - Großer Fünfkampf-Coup durch Christian Zillekens: Der Sportler des OSC Potsdam gewann am Samstag den dritten Weltcup-Wettkampf der Saison im ungarischen Székesfehérvár und holte damit nicht nur den ersten Weltcup-Sieg eines deutschen Pentathleten seit 2007, sondern auch den ersten für Potsdam überhaupt. „Ich kann es nicht glauben“, sagte der 23 Jahre alte Olympiateilnehmer von 2016. Als Vierter war er in den abschließenden Laser-Run gestartet und legte dann eine starke Lauf- und Schießleistung hin: „Auf den letzten 100 Metern habe ich alles gegeben. Ich wusste, dass ich es schaffen kann.“ Er schaffte es. Ein historischer Triumph. 

Bereits vor einem Monat hatte der frühere Jugend-Weltmeister mit seinem vierten Platz in Sofia aufsteigende Tendenz nach zuletzt erfolgloser Zeit demonstriert. In Ungarn wurde sein Vereinsgefährte Patrick Dogue Zehnter, sodass der OSC nach den ersten drei Weltcups bereits fünf Top-10-Platzierungen durch Zillekens, Patrick und Marvin Dogue sowie Fabian Liebig vorweisen kann. 

Letzterer startete am Wochenende nur in der Mixed-Staffel zusammen mit Rebecca Langrehr aus Berlin. Die Überraschungsweltmeister des Vorjahres wurden mit knappen Rückstand Vierte. Zufrieden durfte derweil Janine Kohlmann sein. Die Potsdamerin meldete sich im Einzel der Frauen nach wochenlanger Verletzungspause gut mit einem 22. Rang zurück.

Gut präsentierte sich auch Janine Kohlmann. Die Potsdamerin meldete sich am Wochenende im Einzel der Frauen nach wochenlanger Verletzungspause mit einem ordentlichen 22. Rang zurück.

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