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Englische Woche für Turbine Potsdam Sieg trotz Störungen

An dieses Auswärtsspiel gegen Werder Bremen werden sie sich beim Frauenfußball-Bundesligisten Turbine Potsdam wohl noch lange erinnern. Erst Verspätung mit dem Bus, dann Stromausfall im Stadion - und letztlich ein 4:0-Erfolg. Nun wartet der SC Freiburg als nächster Gegner.  

Nach einem Sieg im turbulenten Gastspiel bei Werder Bremen am Mittwoch und dem Remis zuvor gegen Bayern München kann Frauenfußball-Bundesligist Turbine Potsdam seine englische Woche mit guten sieben Punkten abschließen. Dafür muss das Team von Trainer Matthias Rudolph am Sonntag im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion gegen den SC Freiburg gewinnen (Beginn: 14 Uhr).

Gestern war den Potsdamerinnen im dritten Anlauf der erste Auswärtssieg der laufenden Bundesligasaison gelungen. In Bremen setzten sie sich 4:0 (2:0) durch und werden sich an diesen Betriebsausflug zur Weser wohl noch einige Zeit erinnern. Zunächst hing der Mannschaftsbus auf dem Weg vom Hotel im dichten Bremer Feierabendverkehr fest und traf mit Verzögerung am Spielort ein. Die Partie konnte deshalb erst 22 Minuten später angepfiffen werden. Nach 25 Minuten fiel dann auch noch der Strom und damit das Flutlicht aus. Für fast eine halbe Stunde war das Match unterbrochen.

Erstes Tor von Lena Petermann im Turbine-Dress 

Als das Licht wieder an ging, waren die Gäste hellwach und kamen durch Rieke Dieckmann (39. Minute) und Anna Gaspar (45.) verdient zur 2:0-Pausenführung. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Brandenburgerinnen das Geschehen auf dem Platz. Die eingewechselte Lena Petermann erzielte mit ihrem ersten Tor im Turbine-Trikot das 3:0 (74.), Lara Prasnikar stellte kurz vor Schluss den Endstand her (86.) gegen den Tabellenvorletzten. „Im Großen und Ganzen haben wir in Anbetracht der störenden Umstände, die wir erlebt haben, eine echt gute Partie geboten“, urteilte Coach Matthias Rudolph. „Vor allem im spielerischen Bereich gelangen uns gute Aktionen, an die wir gegen Freiburg auch anknüpfen wollen.“

Der Kontrahent aus dem Breisgau hat wie die viertplatzierten Turbinen zehn Punkte auf dem Konto. Beide kämpfen übermorgen um eine noch bessere Lage im oberen Teil des Klassements. Freiburg erlebte am Mittwoch auch ein aufregendes Spiel – in letzter Sekunde gelang der 3:2-Sieg gegen Hoffenheim. 

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