Hermine Thomas aus Thüringen in der Harry Potter-Ausstellung in Potsdam. Foto: Manfred Thomas
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Weihnachten bei "Harry Potter - The Exhibition" Hermine ist 100.000. Besucherin der Harry Potter Ausstellung

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Die Harry Potter Ausstellung in Potsdam begrüßte am Freitag den 100.000 Besucher in weihnachtlicher Atmosphäre: die zehnjährige Hermine. Die Namensverwandtschaft ist kein Zufall.

Potsdam - Das ist fast schon echte Magie: Die 100.000. Besucherin in der Harry Potter-Ausstellung ist die die 10-jährige Hermine Thomas aus Apolda (Thüringen). Am heutigen Freitag war sie mit ihrer Familie in der Caligarihalle in Babelsberg zu Gast und wurde ausgezählt. Die Namensverwandtschaft mit der cleveren Hexe Hermine Granger aus den Harry Potter-Büchern ist natürlich kein Zufall. Mutter Ulrike Thomas ist ein großer Fan der Fantasy-Reihe von Autorin J.K. Rowling: "Ich wusste, wenn ich eine Tochter bekomme, nenne ich sie Hermine", sagte die 51-Jährige den PNN.

Ulrike Thomas wusste früh, dass sie ihre Tochter Hermine nennen will. Foto: Manfred Thomas
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Hermine wächst noch zum Harry-Potter-Fan ran

Die 10-jährige Tochter wächst gerade erst noch zum Fan heran: Aktuell liest sie "Harry Potter und die Kammer des Schreckens", den zweiten Band der siebenteiligen Reihe. Auf Grund ihres Alters hat sie auch erst die ersten drei Harry Potter-Filme gesehen.

Um den Weg zum echten Potterhead - so heißen die Fans der magischen Welt um Harry Potter und Co. - stilecht begehen zu können, wurde sie mit einer Festrede und einem exklusiven Geschenkkorb aus dem Merchandise-Shop der Ausstellung begrüßt: neben einem Hogwarts-Schulumhang sowie einem Zauberstab, fand sie darin natürlich auch Schokofrösche und Bertie Bots Bohnen in allen Geschmacksrichtungen.

Weihnachtliches Hogwarts

In der Ausstellung selbst herrscht bereits seit November Weihnachtsstimmung: Nicht nur der Eingangsbereich und der Raum mit dem Sprechenden Hut sind festlich dekoriert, sondern auch die große Halle am Ende der Ausstellung. Hier hängen Kränze an der großen Flügeltür und ein Weihnachtsbaum ist aufgestellt. Da wirken die ausgestellten Yule-Ball-Kostüme aus dem vierten Harry Potter-Teil gleich nochmal viel festlicher. Und auch weiße Weihnachten zaubert die Ausstellung: Gleich zu Beginn werden die Besucher beim Hogwarts-Express mit Schnee begrüßt. 

Noch bis März ist die Schau in Babelsberg zu sehen, seit ihrer Weltpremiere in Chicago hat die Ausstellung mehr als 5 Millionen Besucher empfangen. Sie hat dabei unter anderem bereits in Boston, Toronto, Seattle, New York, Sydney, Singapur, Tokio, Köln, Paris, Shanghai, Brüssel, Madrid und Mailand Station gemacht.  

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SERVICE

Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags, freitags und samstags bis 19 Uhr. 

Achtung: Der Eingang zur Ausstellung ist NICHT der Filmpark-Eingang, sondern befindet sich in der Marlene-Dietrich-Allee 9, gegenüber der Filmuniversität (Eingang von der Großbeerenstraße über Emil-Jannings-Straße/G.-W.Pabst Straße). 

Damit das Gedränge nicht allzu groß wird, ist es ratsam, Tickets für bestimmte Zeitfenster auf www.ticketmaster.de zu buchen. Eine Karte für Erwachsene kostet unter der Woche 19,95 Euro, am Wochenende 23,95 Euro. Kinder von vier bis 15 Jahren zahlen 14,50 Euro beziehungsweise 19,50 Euro – erhalten aber nur Zutritt in Begleitung eines Erwachsenen. Familien mit bis zu zwei Kindern zahlen 49,95 Euro in der Woche beziehungsweise 69,95 Euro am Wochenende. 

In der Ausstellung ist Filmen nicht erlaubt, auch Fotos dürfen nur ohne Blitz  und in Maßen geschossen werden. Es gibt aber die Möglichkeit, am Eingangsbereich Erinnerungsfotos machen zu lassen – gegen einen Aufpreis. 



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