Zukünftig könnte es an den weiterführenden Schulen in Potsdam enger werden. Foto: dpa (Symbolbild)
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Exklusiv Verzögerung in der Landeshauptstadt Potsdams Schulplanungen kommen erst im Mai

Der Schulentwicklungsplan für die Stadt Potsdam verschiebt sich rund um ein halbes Jahr. Grund: Weiterer Abstimmungsbedarf mit dem Bildungsministerium.

Potsdam - Eigentlich sollte bereits Anfang des Jahres feststehen, wo die Stadt noch neue Schulen, Horte und Kitas bauen will – und welcher Art. Doch nun gibt es bei der Erstellung des sogenannten integrierten Kita- und Schulentwicklungsplans monatelange Verzögerungen. Das bestätigte eine Stadtsprecherin den PNN.

Pläne sollen im Mai vorgelegt werden

So habe man sich mit den privaten Kita-Trägern in Potsdam schon abgestimmt. Gerade für den Schulteil seien aber noch externe Abstimmungen notwendig, sagte die Sprecherin. Dabei geht es nach PNN-Informationen um Gespräche mit dem Bildungsministerium des Landes. Man gehe nun davon aus, das gesamte Planwerk im Mai den Stadtverordneten vorlegen zu können, so die Sprecherin. Die Fraktionen im Stadtparlament seien bereits informiert.

Unter anderem geht es um die Frage, ob in Potsdams Norden noch ein Gymnasium gebaut werden könnte – und ob zum Beispiel im schnell wachsenden Ortsteil Golm noch eine Schule entstehen kann. Beides hatten in den vergangenen Monaten unter anderem Elternvertreter gefordert. Dagegen hat sich die rot-grün-rote Rathauskooperation bisher vor allem für den Neubau von Gesamtschulen stark gemacht, gegebenenfalls mit einer gymnasialen Oberstufe. Hintergrund sind die wachsenden Schülerzahlen, auch im weiterführenden Schulbereich.

Fachbereich sucht Führungskräfte

Eine Schwierigkeit im Verfahren war auch die vakante Leitung des sehr großen Fachbereichs Bildung, Jugend und Sport. Hier war ein Besetzungsverfahren bereits gescheitert. Nun soll die Besetzung als Doppelspitze erfolgen. Die beiden Stellen als kaufmännisch-juristische und als pädagogische Fachbereichsleiter:in wurden Anfang des Jahres ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist dafür endete am Sonntag. Man gehe von einer Besetzung im dritten Quartal des Jahres aus, sagte die Stadtsprecherin auf Nachfrage.


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