Der Volkspark ist einst im Rahmen der Buga entstanden. Foto: Sebastian Gabsch/PNN
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Stadtentwicklung in Potsdam CDU legt neuen Plan für Volkspark vor

Nach dem Willen der CDU soll es keine neuen Wohnblocks direkt am Volkspark geben. So aber plant es die Bauverwaltung.

Potsdam - Die CDU/ANW-Fraktion will sich nicht damit abfinden, dass direkt am bald verkleinerten Volkspark Wohnblocks errichtet werden sollen. Für diesen Plan der Bauverwaltung hat die Union jetzt ihre Änderungsvorschläge vorgelegt: Demnach sollen die Wohnblocks auf dem Baufeld an der Georg-Hermann-Allee entstehen, wo die Verwaltung bisher eine Kita und einen Jugendklub für jeweils mehr als 100 Kinder plant. Diese beiden Einrichtungen sollen dann an die Stelle des bisherigen Parks, wo derzeit Sozialwohnungen geplant sind. Am Dienstag wird darüber im Bauausschuss diskutiert.

Die Wohnungen könnten zu Lärmkonflikten führen, warnt die CDU

Schon seit Längerem warnt die CDU davor, Wohnblocks zu nahe an den Freizeitpark zu bauen – dies könne zu Lärmkonflikten führen und die Nutzung des Parks behindern. Ohnehin ist die schon seit Jahren beschlossene Verkleinerung des Volksparks bei dessen Nutzern und Anwohnern umstritten, mehr als 4000 Menschen hatten dieses Jahr eine Online-Petition gegen die Pläne unterschrieben. 

Würde auf die Bauvorhaben aber verzichtet, könnte das die Stadt rund 20 Millionen Euro kosten, hatte zuletzt der kommunale Entwicklungsträger für das Bornstedter Feld vorgerechnet – zumal auch die geplanten 300 Wohnungen angesichts der steigenden Mieten in Potsdam dringend nötig seien, so das Rathaus.

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