Über die Sicherheitslage am Potsdamer Hauptbahnhof wird seit Wochen diskutiert. Foto: Sebastian Gabsch
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Sicherheit am Hauptbahnhof SPD-Polizist weist Kritik an Schubert zurück

Der Polizeibeirat warf Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) vor, sich für die Sicherheitslage am Potsdamer Hauptbahnhof nicht zu interessieren. Ein Parteifreund und Polizist sieht das anders.

Innenstadt - In der Diskussion um die Sicherheit am Potsdamer Hauptbahnhof bekommt Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) Unterstützung von seinen Parteifreunden im Stadtparlament. Der SPD-Stadtverordnete und Polizist Uwe Adler reagierte damit auf die Kritik des Polizeibeirates. Dessen Vorsitzender Wolfgang Geist – der auch im CDU-Kreisvorstand sitzt – hatte Schubert „Desinteresse“ und „Unwillen“ in Bezug auf die Lage am Hauptbahnhof vorgeworfen. „Das ist ein haltloser Vorwurf“, sagte Adler. 

Schubert hat Sicherheitskonferenz einberufen

Er verwies darauf, dass Schubert etwa kürzlich eine Sicherheitskonferenz zum Thema einberufen hatte. Anschließend hatte der Rathaus-Chef diverse Maßnahmen verkündet. Durch mehr Polizeipräsenz soll etwa das Sicherheitsgefühl vor Ort verstärkt werden. 

Zuletzt hatte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) den Potsdamer Hauptbahnhof als „Kriminalitätsbrennpunkt“ bezeichnet. Demnach ist die Zahl der Straftaten seit 2014 von 1273 auf 1784 im Jahr gestiegen, die Zahl der Gewaltdelikte von 72 auf 209. Insbesondere Letzteres hält auch Adler für „besorgniserregend“. 

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