So ähnlich wie in diesem Oxfam-Shop in Berlin-Kreuzberg soll es auch in Potsdam künftig aussehen. Foto: Oxfam/Christoph Jackschies
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Second-Hand-Shop Umzug des Oxfam-Ladens verzögert sich

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Fehlende Genehmigungen führen zu Zeitverzug bei Sanierung der Ladenräume des Second-Hand-Shops mit dem besonderen Konzept in der Potsdamer Innenstadt.

Potsdam - Eigentlich sollte der Oxfam-Shop längst wieder in seinem angestammten Domizil in der Friedrich-Ebert-Straße 11 zu finden sein. Doch der Umzug vom Interimsstandort in der Dortustraße 55 verzögert sich, denn beim Umbau der alten Ladenräume gibt es Schwierigkeiten.

Die Räumlichkeiten würden kernsaniert, Boden, Wände und Elektrik erneuert sowie Wände versetzt, erklärte Shop-Referentin Nikola Kallweit. Grund für die Sanierung sei Feuchtigkeit in den Wänden gewesen. Da das Gebäude denkmalgeschützt ist, habe es zum Teil länger gedauert als ursprünglich geplant, bis die Genehmigungen erteilt gewesen seien. Oxfam hat diese Verzögerungen aber miteinkalkuliert. „Damit haben wir schon gerechnet“, sagte Kallweit. Der Umzug ist nun für April geplant. Im März vergangenen Jahres war der Laden in der Friedrich-Ebert-Straße wegen der bevorstehenden Sanierung geschlossen worden. Nach einer Schließzeit von etwa drei Monaten zog der Oxfam-Shop im Juni vorübergehend in das Geschäft in der Dortustraße, der Rück-Umzug war eigentlich für November letzten Jahres geplant.

Das Geschäft in der Friedrich-Ebert- Straße werde komplett neugestaltet, sagte Kallweit. Ein vollkommen neues Ladenkonzept erwarte die Kunden, sagte die Shop-Referentin. Der Laden soll moderner und heller mit vielen Holzelementen gestaltet werden. Außerdem werde mit der Neueröffnung auch ein neues Kommunikationskonzept realisiert, das bereits in zahlreichen anderen Oxfam-Filialen vorhanden sei, so Kallweit. So werde sich die Beschilderung im Laden ändern, es werde mehr mit Piktogrammen, Bildern und neuen Schriftzügen gearbeitet, die zum Beispiel schemenhaft an den Wänden erklären, wie mit den Spenden Entwicklungsprojekte unterstützt werden. Das neue Konzept soll den Kunden einen besseren Überblick über das Sortiment verschaffen und werde sukzessive in allen Oxfam-Shops umgesetzt, hieß es. Weiterhin wird Oxfam in dem Laden unter anderem Bücher, Geschirr, Spiele und Kleidung verkaufen. Nur die fair gehandelten Kaffee- und Teesorten, die es bereits jetzt in dem Laden in der Dortustraße nicht mehr gibt, würden nicht mehr angeboten. birf


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