Die Potsdamer Stadtwerke erhöhen die Preise für Strom, Gas und Fernwärme. Foto: Jens Büttner/dpa
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Potsdam Keine Energie-Rabatte für sozial benachteiligte Familien

In Potsdam steigen die Energie-Preise. Die Linke fordert, dass sozial benachteiligte Familien entlastet werden. Doch der Finanzausschuss lehnt das ab.

Potsdam - Die Linke ist im Finanzausschuss mit ihrem Vorstoß gescheitert, dass das Rathaus in Abstimmung mit den Stadtwerken „einen Vorschlag für Maßnahmen zu einer sozialen Abfederung der steigenden Energiepreise“ erarbeiten soll. Das lehnte eine deutliche Mehrheit der Stadtverordneten in dem Ausschuss ab. So fragte CDU-Vertreter Horst Heinzel, mit welchem Geld das bezahlt werden solle.

Stadtwerke erhöhen Preise für Strom, Gas und Fernwärme

Die Linke hatte gefordert, man müsse gerade für sozial benachteiligte Familien und Personen in Potsdam Erleichterungen im Ausgleich für steigende Energiepreise einräumen. Anlass seien die angekündigten Preiserhöhungen für Strom, Gas und Fernwärme bei den kommunalen Stadtwerken. Deren Chefin Sophia Eltrop sagte, man biete bereits Sondertarife für Familien, aber auch Beratungen zum sparsameren Energieverbrauch an.

Wie berichtet haben deutschlandweit hunderte Versorgungsunternehmen angekündigt, die Preise für zum Beispiel Strom zu erhöhen. Hintergrund sind unter anderem gestiegene Kosten für sogenannte Kohlendioxid-Zertifikate, aber auch allgemein höhere Beschaffungspreise. Verbraucherportale wie Switchup oder Cheapenergy24 empfehlen den kurzfristigen und kostenfreien Wechsel der Anbieter, um Geld zu sparen. 

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