Die Stuntshow im Filmpark Babelsberg. Foto: Manfred Thomas
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Online-Portal Zählt der Filmpark zu den schlechtesten Freizeitparks in Deutschland?

Der Filmpark Babelsberg zählt zu den schlechtesten Freizeitparks in ganz Deutschland. Das besagt ein Ranking des Online-Portals testberichte.de. Der Brandenburg-Vergleich ist sogar noch schlechter. 

Potsdam - Der Filmpark Babelsberg einer der schlechtesten Freizeitparks in Deutschland - in Brandenburg ist der Park sogar Schlusslicht. Das besagt jedenfalls eine Untersuchung des Online-Portals testberichte.de - die nicht repräsentativ ist.

Insgesamt 370.537 Bewertungen gingen in das Ranking ein, gestützt hat sich das Portal laut einer Pressemitteilung auf die Google-Bewertungen der insgesamt 112 bewerteten Freizeitparks. Zum Filmpark Babelsberg gibt es rund 1600 abgegebene Bewertungen, im Schnitt mit 4,0 Sternen - damit landet der Park auf Platz 95 der Gesamtwertung und ist Schlusslicht bei den Brandenburger Parks. 

In die Jahre gekommen

Die Attraktionen im Park seien in die Jahre gekommen, finden die Nutzer auf Google. Ebenfalls moniert werden schlechter Service im Restaurant und mürrische Mitarbeiter sowie schlechte Grünpflege. Auch der Eintritt in Höhe von 22 Euro ist vielen Besuchern für das Angebot zu viel. 

Das Portal testberichte.de bezeichnet sich als größtes Testportal im Internet, Quellen seien unter anderem Stiftung Warentest und Finanztest.

Filmparkchef vertraut eher Besucherbefragungen

Filmparkchef Friedhelm Schatz zeigte sich erstaunt über die schlechte Platzierung im Ranking. Er vertraue eher auf regelmäßig durchgeführte eigene Besucherbefragungen, die ganz überwiegend positiv ausfielen. Nichtsdestotrotz beobachte man auch die Online-Bewertungen, sagte er den PNN. Dass das Personal als unfreundlich empfunden werde, könne er nicht nachvollziehen. Es werde regelmäßig geschult, zudem bekomme der Filmpark gerade für die Freundlichkeit der Mitarbeiter viel Lob. Zugleich kündigte er aber auch Verbesserungen an. So werde derzeit das gastronomische Konzept überarbeitet. Spätestens im nächsten Jahr solle das Angebot auch um Gerichte für Vegetarier und Veganer erweitert werden.

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