Bald Geschichte: Das alte Außenset der Serie "Gute Zeiten Schlechte Zeiten" in Babelsberg. Foto: Manfred Thomas Foto: Manfred Thomas Tsp
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Nach 14 Jahren GZSZ bekommt neuen "Kolle-Kiez"

Fünf Jahre sollte die Außenkulisse der RTL-Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" nur halten - daraus wurde mehr als ein Jahrzehnt. Jetzt wird in Babelsberg an einem neuen Set gearbeitet.

Potsdam - Die in Babelsberg produzierte tägliche Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ erhält eine neue Außenkulisse. Wie die ausführende Produktionsfirma Ufa Serial Drama mitteilte, wird das bisherige Außenset „Kolle-Kiez“ auf dem Gelände der Medienstadt komplett abgerissen und wenige 100 Meter neben dem bisherigen Set neu aufgebaut.

Details zum neuen „Kolle-Kiez“ hält die Produktionsfirma noch zurück. Derzeit wird die neue Kulisse, die auch neue Spielsets beinhaltet, errichtet. Ab Januar 2021 finden dann Dreharbeiten im neuen Kolle-Kiez statt. Der Vorteil der eigenen Außenkulisse für die Serienproduktion: Bei Drehs in und vor Außenmotiven müssten im eigenen Set keine realen Straßenzüge gesperrt werden, sagt GZSZ-Line-Producerin Christina Vogel-Froehlich. Auch die Abhängigkeit vom Wetter sei geringer. 

Geplant für 5 Jahre, hielt die Außenkulisse 14 Jahre durch

Angelehnt ist die Szenerie des Kunst-Kiezes an typische Ecken von Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg. Zum alten Kolle-Kiez gehörten unter anderem der Kolleplatz, ein U-Bahnhof, ein Spät-Shop und das Café „Mauerwerk“, das in der Serie mehrfach Ort für Auftritte bekannter Musiker war wie Nena, den Backstreet Boys oder Ed Sheeran war. 

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Insgesamt sind es 15 Häuser, verschiedene Straßenzüge und viele echte Bäume. Die Einweihung des alten Kolle-Kiezes auf dem Medienstadt-Gelände war im Sommer 2006. Eigentlich war die Außenkulisse nur für fünf Jahre geplant, überdauert hat das Set schließlich 14 Jahre. Neben den regelmäßigen Dreharbeiten für die tägliche Serie – an zwei bis drei Tagen pro Woche wird gedreht – gehörte die Kulissenstraße auch zu den Besichtigungsmöglichkeiten des Filmparks Babelsberg.

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