Kongsnaes. Foto: Andreas Klaer
© Andreas Klaer

Matrosenstation Kongsnæs-Eröffnung im Juli, Party später

Noch diesen Monat soll das Restaurant in der Matrosenstation Kongsnæs eröffnen. Noch hänge die Eröffnung aber an Lieferterminen für bestimmte Lebensmittel.

Berliner Vorstadt - Das neue Restaurant der Laggner-Gruppe in der restaurierten Matrosenstation Kongsnæs soll „auf jeden Fall im Juli eröffnen“. Das sagte Detlev Maaß von der Geschäftsleitung des Gastronomen den PNN auf Anfrage. Der genaue Termin stehe bisher nicht fest, er hänge unter anderem von den Lieferterminen bestimmter Lebensmittel ab, so Maaß. Eine offizielle Einweihungsfeier werde es aber erst später geben. „Die Gastronomie muss sich erst einmal einlaufen“, betonte Maaß. Zu der Party sollen dann unter anderem der Potsdamer Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) und der Norwegische Botschafter in Deutschland geladen werden. 

Investor Michael Linckersdorff. Foto: Andreas Klaer Vergrößern
Investor Michael Linckersdorff. © Andreas Klaer

Der Berliner Investor des Projekts, Michael Linckersdorff, der die hölzerne Ventehalle am Jungfernsee aufwendig wieder aufbauen hat lassen, unterstrich sein Vertrauen in den Restaurantbetreiber Josef Laggner. „Ich bin sehr froh, dass ich ihn habe, er wird das perfekt machen“, so Linckersdorff auf Anfrage. Laggner, der in der Landeshauptstadt bereits das Krongut Bornstedt, das Augustiner im Holländischen Viertel sowie die Remise im Schloss Glienicke betreibt, will im Kongsnæs wie berichtet gehobene bürgerliche Küche mit viel Fisch anbieten. 

Kongsnaes. Foto: Andreas Klaer Vergrößern
Kongsnaes. © Andreas Klaer

Die Ventehalle gehört zu dem denkmalgeschützten Ensemble der Matrosenstation, die Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen des norwegischen Architekten Holm Hansen Munthe erbaut wurden. Kaiser Wilhelm II. hatte sie in Auftrag gegeben. 1945 geriet sie unter Beschuss und brannte vollständig ab. Linckersdorff erwarb das Gelände 2009. Die Neueröffnung hatte sich immer wieder verschoben. Zuletzt war „Mai oder Juni“ die Rede.
Linckersdorff hatte das Grundstück an der Schwanenallee von der Stadt Potsdam erworben. Zunächst hatten Anrainer, die eine Großgastronomie und Verkehrschaos fürchteten, dagegen geklagt – letztlich aber ohne Erfolg. Später kam es immer wieder zu Schwierigkeiten am Bau, zuletzt zum Beispiel mit den schalldichten und reflexionsarmen Fenstern zur Seeseite. 

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