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Kritik an Radwegenetz im Potsdamer Norden Linke Lange kritisiert Bauverwaltung

Die Linken-Stadtverordnete Tina Lange kritisiert unzureichende Radwegeverbindungen am Ortsteil Fahrland. Eine wirkliche Perspektive kann die Stadtverwaltung nicht liefern.

Potsdam - Die Linken-Stadtverordnete Tina Lange kritisiert die Bauverwaltung für deren Ausführungen, wonach der Radweg zwischen den Potsdamer Ortsteilen Fahrland und Neu Fahrland verkehrssicher sei. „Das leugnet den schlechten Zustand des Radweges ebenso wie den unzureichenden Ausbau, gerade mit Blick auf den stetigen Bevölkerungszuwachs vor Ort“, erklärte sie nun.

Anlass ist die Antwort des Rathauses auf eine Anfrage der Kommunalpolitikerin zu einem möglichen Ausbau des Weges neben der Landesstraße 92. Dort sind laut Radverkehrskonzept „keine maßgeblichen Instandsetzungsmaßnahmen“ geplant, hieß es. Die Stadtverwaltung erklärte aber auch: „Sollten Schadstellen bekannt werden, die die Verkehrssicherheit maßgeblich gefährden, werden angemessene Gefahrenabwehrmaßnahmen eingeleitet.“ Lange hatte moniert, der Radweg sei zu schmal, besitze keine Beleuchtung, befinde sich „in Teilen in einem erbarmungswürdig schlechten baulichen Zustand“ und werde am Wäldchen vor Neu Fahrland zu selten gereinigt. Das erhöhe die Sturzgefahr für Radler.

Auch Weg nach Marquardt in der Kritik

Auch für die lange geforderte Radwegeverbindung von Fahrland nach Marquardt konnte die Stadtverwaltung auf Langes Nachfrage keinen Zeitplan nennen. Für einen möglichen Ausbau hatte das Land die dortige Landesstraße 2022 an die Stadt gegeben. Die Pläne müsse man nun nachträglich in die eigenen Konzepte zum Ausbau von Radwegen in Potsdam einfügen, hieß es. Und: Geld sei dafür noch nicht eingeplant. Lange erklärte, die Strecke werde gleichwohl wegen des Ausbaus von Krampnitz und des Bahnhofs Marquardts an Bedeutung gewinnen – umso wichtiger sei der Radweg.

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