FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg bringt bundespolitische Kompetenz ins Potsdamer Stadtparlament. Foto: Britta Pedersen/dpa
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Kommentar Teutebergs Entscheidung ist richtig

Meint Linda Teuteberg es ernst mit ihrer Kandidatur fürs Potsdamer Stadtparlament? Jetzt hat sich die FDP-Politikerin entschieden. Und zwar richtig. Ein Kommentar.

Potsdam - Es gab durchaus Zweifel, ob die vielbeschäftigte Bundesgeneralsekretärin der FDP, die Potsdamerin Linda Teuteberg, es wirklich ernst meint mit ihrer Kandidatur für das Stadtparlament. Oder ob diese Bewerbung nicht vielmehr darauf abzielt, dass die Liberalen in Potsdam mit einer bekannten Persönlichkeit auf den Wahlplakaten wieder aus ihrem Nischendasein kommen und mehr Stimmen gewinnen können. 

Potsdamer FDP verdoppelte Ergebnis

Das hat jedenfalls erkennbar funktioniert, allein sie holte fast 2300 Stimmen und die FDP verdoppelte ihr Ergebnis auf 4,9 Prozent. Doch ob sie wirklich ins Stadtparlament geht, ließ die 38-Jährige lange offen. Doch nun hat die Bundestagsabgeordnete erklärt, dass sie das Mandat annimmt. 

Und das ist richtig: Es wäre gerade für eine Politikerin, die sich immer wieder und durchaus wortgewandt für eine Stärkung der Demokratie ausspricht, nur schwer zu erklären gewesen, dass sie ein errungenes Mandat gleich wieder ausschlägt. Nicht nur ihre Wähler wären wohl irritiert gewesen. 

Auch für das Potsdamer Stadtparlament und seine Fachausschüsse ist das Engagement eine gute Nachricht: Bundespolitische Kompetenz kann wahrlich nicht jede Gemeindevertretung vorweisen.

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