Die "Pizza-Pappstation" steht in der Friedrich-Ebert-Straße. Foto: Potsdamer Bürgerstiftung/Facebook
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Kampf gegen den Müll Bürgerstiftung richtet "Pizza-Pappstation" ein

Der Prototyp in der Potsdamer Innenstadt soll nur ein Anfang ein. Die Stiftung kann sich ein größeres Projekt vorstellen - zum Beispiel mit der Stadt.

Potsdam - Die Potsdamer Bürgerstiftung macht im Kampf gegen Vermüllung ernst: Seit Anfang des Monats steht vor dem Stiftungsdomizil im früheren Klosterkeller in der Friedrich-Ebert-Straße eine speziell auf leere Pizzakartons zugeschnittene sogenannte „Papp-Station“. 

Es handele sich um einen Prototypen, den man mit ehrenamtlicher Unterstützung nach dem Vorbild anderer Städte wie Mainz selbst gebaut habe, erklärte Stiftungschefin Marie-Luise Glahr den PNN. Derzeit leerten Stiftungsmitstreiter die „Papp-Station“ selbst und entsorgten die Pizzakartons entsprechend.

Denkbar sei aber ein größeres Projekt mit weiteren Partnern, etwa Pizzaläden oder der Stadt. „Wir wollen einen Prozess in Gang bringen“, sagte Glahr. Wie berichtet hat der sogenannte „To-Go-Müll“ in öffentlichen Grünflächen während der Pandemie deutlich zugenommen. 

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Dass sich Gewohnheiten geändert haben, „können wir nicht einfach ausblenden“, sagt Glahr. Man müsse darauf zum Beispiel mit neuartigen Mülleimern reagieren. Die Bürgerstiftung engagiert sich seit längerem gegen Müll in der Stadt. Aktuell läuft auch eine Petition für ein kommunales Einwegverbot


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