Und wenn gegen die Hitze in Potsdam nichts mehr hilft, bleibt vielleicht nur noch eine Wasserschlacht wie hier beim Stadtwerkefest 2010. Foto: A. Klaer
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Hitze in Brandenburg Potsdam: Kühle Tipps bei heißen Temperaturen

Hitze in Potsdam, Temperaturen weit über 30 Grad. Und das soll auch so bleiben. Ein Überblick, wo man in Potsdam trotzdem noch einen kühlen Kopf bewahren kann.

Potsdam - Es wird heiß in den kommenden Tagen in Deutschland, womöglich könnte der bestehende Hitzerekord in Deutschland geknackt werden. Heiß wird es auch in Potsdam. Hier gibt es einen Überblick, wo es dennoch Abkühlung gibt:

 

Aquarium des Naturkundemuseums Potsdam

Der vielleicht kühlste Ort Potsdam findet sich im Keller des Naturkundemuseums: „Wir haben ein Kaltwasseraquarium mit Temperaturen von 14 bis 16 Grad – dem gleicht sich die Luft an“, erklärt Museumschef Detlef Knuth: „Man kann dort gut entspannen, es rauscht auch schön.“ Nebenbei gibt es einiges zu entdecken: Mit rund 40 Fischarten kann das Museum aufwarten – fast die gesamte märkische Fischfauna ist vertreten. Darunter Bekanntes wie Zander, Hecht oder Forelle, sogar zwei sibirische Störe und ein 1,80 Meter langer Wels, aber auch wenig bekannte Arten wie die Nase – der Name weist auf die nasenartige Ausstölpung des Oberkiefers, sagt Knuth. Präsentiert wird das alles in zwei Räumen mit insgesamt 22 Becken – das größte fasst 250 Liter Wasser. Das Naturkundemuseum, Breite Straße 13, hat von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Eintritt:vier Euro für Erwachsene, freier Eintritt für Kinder bis 6 Jahre, ein Euro für Kinder von 6 bis 12 Jahren.

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Die Preußenschlösser

„Mit den Schlössern ist es wie bei allen alten Bauten – sie wärmen sich deutlich langsamer auf“, sagt Elvira Kühn von der Schlösserstiftung. Eine spezielle Temperierung gibt es in der Bildergalerie im Park Sanssouci, die über 250 Jahre alt ist. Die Stiftungsmitarbeiterin empfiehlt auch die sanierten märkischen Schlösser, die ebenfalls temperiert sind. „Zum Beispiel das Schloss Caputh – da kommt man unterwegs auch am Freibad vorbei.“ Bildergalerie und Schloss Caputh haben von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Galerie kostet fünf, ermäßigt vier Euro Eintritt, Schloss Caputh fünf, ermäßigt vier Euro.

Überblick über die Schlösser und Gärten >>

 

Kühl ist es in der Friedenskirche in Potsdam

Für die alten Kirchengebäude gilt Ähnliches wie für die Schlösser: Drinnen ist es vergleichsweise kühl. Den Besuch in der Friedenskirche im Park Sanssouci kann man am Mittwoch den 15. Juli mit Kultur verbinden: 19:30 Uhr steht dort der internationale Orgelsommer an.

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Abkühlung im Kino

Ob die Klimaanlage unter Extremhitze wirklich durchhält, darauf will man beim UCI-Kino in den Bahnhofspassagen nicht wetten – aber kälter als draußen ist es in den Sälen auf jeden Fall. Das sagt auch Thomas Bastian, Chef des Babelsberger Thalia-Kinos – dort gibt es keine Klima-, sondern nur eine Luftumwälzungsanlage. Und falls man sich für einen Kinobesuch entscheidet, so bietet aktuell der Film "Die Minions" für Groß und Klein eine amüsante Ablenkung von dem Wetter, den es auch in 3D zu sehen gibt.

Die Eintrittspreise für das UCI-Kino: Montag bis Mittwoch kostet der Eintritt für Erwachsene 7,30 Euro, für Kinder 5,10. Am Donnerstag zahlen Erwachsene 8,30 Euro. Günstiger ist es am Dienstag.

 

Und die Eintrittspreise für das Thalia-Kino: 9 Euro regulär, ermäßigt 7 Euro. Am Kinodienstag zahlen Erwachsene 7, Kinder 5 Euro.

 

Milde Biosphäre

Bei Tropenhitze in die Tropenhalle? Keine dumme Idee, herrschen in der Halle im Volkspark doch milde 22 bis 28 Grad. Auch kühle Cocktails können unterm schattigen Grün von 22.000 Tropenpflanzen geschlürft werden. Die Biosphäre öffnet von 9 bis 18 Uhr, letzter Einlass 16.30 Uhr. Eintritt für Erwachsene: 11,50 Euro, für Kinder (fünf bis 13 Jahre) 7,80 Euro. Für Kleinkinder kostet der Eintritt 4,50 Euro.

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Salzgrotte Potsdam: Wie ein Besuch am Meer

Kühle 22 Grad und gesunde Meeresluft gibt es in der Salzgrotte in der Yorckstraße 24: Eine Sitzung beginnt jeweils zur vollen Stunde und dauert 45 Minuten, erklärt Mitarbeiterin Sabrina Mathea. Am Samstag 10 und 11 Uhr gibt es Kinderzeiten – „Dann können die Kinder im Salz spielen wie im Sand“ – und abends Sitzungen mit beruhigenden Klangschalen-Tönen. Gäste finden sich zehn Minuten vor Beginn ein, mit einer Anmeldung unter Tel. (0331) 58 24 36 9 ist ein Platz sicher. Die Salzgrotte hat von 9.45 bis 18 Uhr geöffnet, Sonntag ist geschlossen. Eine Sitzung kostet elf, für Kinder sechs Euro. (Mit Material aus dem PNN-Archiv)

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