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Der PNN-Wochenrückblick Was Potsdam in dieser Woche bewegte

In der zurückliegenden Woche ist in Potsdam ganz schön viel verschoben worden, es wurde krisenhaft. Wir haben die Ereignisse der Woche kurz zusammengefasst.

Potsdam - Diese Woche ging es vor allem um Sachen, die nicht funktionieren. Um mindestens drei Jahre verschoben werden muss Potsdams wichtigstes Verkehrsprojekt, die Tramtrasse in Richtung Krampnitz – offenbar herrschte bisher Planungschaos zwischen Rathaus und Verkehrsbetrieb. 

Nun soll Baudezernent Bernd Rubelt für Ordnung sorgen, die neue Struktur lobte im Hauptausschuss am Mittwoch sogar Bürgerbündnis-Chef Wolfhard Kirsch. Noch am Tag zuvor hatte das Bürgerbündnis getitelt: „Krampnitz darf kein BER werden“ – was zum Glück schon rein geografisch nicht passieren wird.

Henri Kramer, Redakteur der Potsdamer Neuesten Nachrichten. Foto: Sebastian Gabsch Vergrößern
Henri Kramer, Redakteur der Potsdamer Neuesten Nachrichten. © Sebastian Gabsch

 

Noch mehr Krisenhaftes

Eine Dauerkrise bleibt Potsdams Kitaplatz-Versorgung, der nächste Engpass steht bevor. Und dann scheiterten am Mittwoch noch die Verhandlungen zwischen dem Rathaus und dem Bauinvestoren Tamax, der auf der geräumten Kleingartensparte Angergrund Wohnungen bauen will – aber eben kein Baurecht hat. Nun droht, dass das Areal über Jahre eine Brache bleibt

In puncto gute Nachrichten konnte man sich immerhin (einmal mehr) auf das Museum Barberini verlassen: Eine Rembrandt-Ausstellung und eine Schau mit russischen Impressionisten soll kommen – und am Donnerstag zeigte Starkoch Tim Raue, wie er die Villa Kellermann als Restaurant nutzen will. Chapeau!

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