So könnte der Kompromiss zum Brauhausberg aussehen. Links erkennt man das Minsk mit zwei möglichen Geschossen extra und einem modernen Bau daneben. Foto: Löffler + Kühn Weigel Architekten
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Brief an den Oberbürgermeister Kritik an Entscheidung zum Minsk am Brauhausberg

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Das Minsk soll erhalten werden - zumindest das Gebäude an sich. Das begrüßt die Initiative (re)vive Minsk, kritisiert aber gleichzeitig die geplante Umsetzung scharf.

Potsdam - Mit deutlicher Kritik an den Ergebnissen des Werkstattverfahrens zur Bebauung des Brauhausbergs hat sich die Initiative (re)vive Minsk um den Architekten Falco Hermann zu Wort gemeldet. In einem offenen Brief an Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) und die Stadtverordneten wird zwar der Erhalt des Gebäudes des früheren Terrassenrestaurants begrüßt, doch bei den Details gibt es Widerspruch.

„Sämtliche entwurflichen Ursprungsideen und -gedanken, die das Gebäude tragen und stark machen, werden durch Aufsetzten und Anfügen völlig überzogener Baumassen ignoriert sowie konterkariert“, heißt es in dem Schreiben.

Wie berichtet hatte ein Werkstattverfahren im Januar ergeben, dass das Minsk erhalten bleiben soll. Es soll um ein modernes Gebäude ergänzt und möglicherweise um zwei Geschosse erhöht werden, um es künftig wirtschaftlicher betreiben zu können.

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