Das Urania-Planetarium Potsdam. Foto: Ottmar Winter
© Ottmar Winter

Beamer repariert Planetarium ab Montag wieder offen

Das Urania-Planetarium wird ab Montag wieder seinen Betrieb aufnehmen. Das teilte der Leiter, Simon Plate, jetzt mit. 

Potsdam - Endlich wieder zu den Sternen blicken: Ab Montag, dem 15. Juli wird das Potsdamer Planetarium in der Gutenbergstraße wieder seine Pforten öffnen. Zuletzt war der Betrieb eingestellt worden, weil zwei Beamer auch wegen der Hitze in der unter dem Dach liegenden Einrichtung kaputtgegangen waren.  Insgesamt vier Wochen war das Planetarium außer Betrieb.

Drei Veranstaltungen zum Neubeginn 

Auf Antrag der Potsdamer Linken und der CDU hatte die Stadtverwaltung schnelle finanzielle Hilfe ermöglicht und damit die Reparatur der Beamer, die in der vergangenen Woche vorgenommen worden ist. Die Wiedereröffnung startet am Montag um 14 Uhr mit einer 360-Grad-Show zu Asteroiden, Kometen und Sternenstaub, am 20. Juli gibt es um 20.30 Uhr eine Late-Night-Show "Einmal zum Mond und zurück" anlässlich des 50. Jubiläums der Apollo 11 Mission. Weiteres Highlight, das vom Planetarium veranstaltet wird: Am 16. Juli wird auf dem Gelände der Schiffbauergasse ab 22 Uhr die Mondfinsternis beobachtet. 

Planetarium braucht dringend mehr Geld

Bereits Anfang des Jahres hatte der Leiter des Planetariums, Simon Plate, gewarnt, dass dem Planetarium mehr Mittel bereitgestellt werden müssen. Nach dem aktuellen Ausfall der Beamer hatte bereits die Linke eine finanzielle Unterstützung für das Planetarium gefordert, später auch die CDU. In einem Antrag für die erste Stadtverordnetenversammlung im August hatte die Linke unmittelbar Geld für die dringendsten Reparaturen verlangt. Im kommenden Haushalt sollen laut der Linken-Forderung demnach zudem planmäßig Mittel für die Beschaffung neuer Technik in Höhe von 750.000 Euro eingestellt werden. 

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Alle Planetariumsshows unter www.urania-planetarium.de/veranstaltungen  

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