Hoch hinaus: Kletterwald auf dem Telegrafenberg hat wieder geöffnet (Archivfoto). Foto: promo
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Ausflugstipps für Potsdam Klettern, Sterne gucken und viel Theater

Für Kulturfreunde hat das Pfingstwochenende in Potsdam viel zu bieten. Hoch hinauf geht es im Kletterwald - und im Planetarium.

Potsdam - Während der Kunstraum im Waschhaus, Schiffbauergasse, die Saison mit der Ausstellung „Welcome aboard the apocalyptic rider“ von der Potsdamer Malerin Lou Hoyer beginnt – eine phantastische Welt voller Nacktheit und Landschaft aus Körperteilen –, stellt in der Villa Schöningen in der Berliner Straße 86 die US-amerikanische Künstlerin Trulee Hall aus: „The Seer and the Seen“ – also Sehende und Gesehene. „Es geht um die Frage, was der männliche Blick mit dem weiblichen Körper macht – und wie dem künstlerisch zu entkommen oder besser: zu antworten ist“, schreibt unsere Kulturredakteurin Lena Schneider. Poppig-surreale Malerei. Für einen Besuch müssen Sie ein Ticket unter www.villa-schoeningen.de buchen.

Im Kunsthaus im Ulanenweg 9 geht am Wochenende eine Ausstellung zu Ende: Christian Schwarzwalds „Polygraph“ mit einer Zeichnungsinstallation, die sich über den gesamten Schauraum erstreckt. Zu sehen von 12 bis 17 Uhr, zur Finissage am Sonntag mit Redebeiträgen ab 16.30 Uhr ist von 12 bis 19 Uhr geöffnet.

Wer bin ich? Ist Ich ein anderer? Und was ist und wie entsteht ein gutes Porträt? Die Fragen stellten Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen der Evangelischen Grundschule Potsdam. Gemeinsam mit der Potsdamer Fotografin Anne Heinlein entstand eine Fotoschau. Die Bilder, allesamt Porträts, sind vom 22. Mai bis 3. Juni im Kunsthaus sans titre in der Französischen Straße 18 zu sehen. Geöffnet ist täglich von 14 bis 18 Uhr, ein Negativtest ist nicht nötig.

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Bewegung bekommen Sie am Wochenende im Kletterwald auf dem Telegrafenberg. Zwischen den Baumkronen fliegen garantiert die letzten Viren davon. Geöffnet ist Samstag und Sonntag von 10 bis 19 Uhr. Mehr Infos gibt es unter www.kletterpark.info.

Noch höher hinauf geht’s nur im Urania-Planetarium in der Gutenbergstraße 71/72. Ab sofort können Sie dort wieder live zu den Planeten und Sternen fliegen. Unter www.urania-planetarium.de finden Sie eine Übersicht zu den Vorführungen, eine Anmeldung wird empfohlen.

Endlich wieder Theater gibt es das ganze Pfingstwochenende auf dem Schirrhof in der Schiffbauergasse. Das Neue Globe Theater spielt „Don Quijote“ von Jakob Nolte nach Cervantes. Bis Montag, jeweils um 20 Uhr. Unter www.t-werk.de gibt es Karten.

„An der Arche um acht“ heißt das Stück von Ulrich Hub, über drei Pinguine, die beinahe verpassen, auf der Arche einzuchecken, als eine Sintflut droht. Schönes Familientheater vom Theater Poetenpack, Samstag, Sonntag und Montag 15 Uhr open-air auf dem Q-Hof am Park Sanssouci – am Ende der Lennéstraße. Karten können unter www.theater-poetenpack.de reserviert werden.

Am Pfingstmontag öffnet das Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte am Neuen Markt. Zu sehen ist die bewegende Sonderausstellung „Bruchstücke '45“ von 11 bis 18 Uhr. Einen Termin können Sie unter www.hbpg.de buchen. Kleidungsstücke, Koffer, aber auch ein Stück Landkarte oder Bombensplitter erzählen, wie KZ- und Zuchthaus-Häftlinge, aber auch andere Menschen nationalsozialistische Gewalt, Befreiung und die Umbrüche des Jahres 1945 erlebten.

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