Beliebt: Obstwein aus Werder (Havel) Foto: Ralf Hirschberger/dpa
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Werder (Havel) und Beelitz auf der Grünen Woche Obstbrand, Spargel und Schlagerstars auf der Grünen Woche

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Mit Schlagerstars wie Klaus und Klaus und Hochprozentigem wollen Werder und Beelitz Besucher davon überzeugen, dass sie mehr als Baumblütenfest und Spargel zu bieten haben.

Werder (Havel)/Beelitz - Die Nachbarstädte Werder (Havel) und Beelitz werden in diesem Jahr wieder mit einer Vielzahl an Ständen die Halle 21a auf dem Berliner Messegelände zur Grünen Woche dominieren. Erstmals wird die Spargelstadt einen Tag lang das Programm auf der Hauptbühne bestimmen: Am letzten Messetag werden das Schlagerduo Klaus & Klaus sowie Gottlieb Wendehals gemeinsam mit Beelitzern Lust auf das Spargelfest der Stadt am ersten Juni-Wochenende machen.

Während die Schlagerbarden, die bereits beim Sommerfest der Stadt aufgetreten sind, auf der Bühne vom „Eiermann“ singen, können Gäste dazu Eierlikör der Firma Beelitzer Frischei probieren. Vom wichtigsten Gemüse der Stadt werden Dagmar Frederik und die Kinder der Kita Sonnenschein im Spargellied singen. „Wir freuen uns riesig, dass uns das Landwirtschaftsministerium diese Chance einräumt und wir zeigen können, dass Beelitz für ein gutes Stück Brandenburg steht“, sagt der Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth (Bürgerbündnis).

Aus Werder gibt es auch Craft-Bier und Apfelbrot

Bereits am 22. Januar wird die Brandenburghalle im Zeichen der Blütenstadt stehen: Zum Werdertag werden viele Musik- und Tanzgruppen der Stadt für Lokalkolorit sorgen und dafür werben, Werder auch außerhalb des Baumblütenfestes zu besuchen. Das will die Stadt auch an ihrem eigenen Stand, an dem sich abwechselnd mehrere kleinere Firmen präsentieren: So wird die Hogab GmbH, die unter anderem den Campingplatz am Glindower See betreibt, für Urlaub am und auf dem Wasser werben. Die Verbindung zwischen Stadt und Wasser wird auch Fischer Berner am Stand herstellen. Die Bäckerei Kirstein wird ihr Werderaner Apfelbrot vorstellen und das Hotel Rittmeister die Kreationen des eigenen Brauers, der Craft-Biere und Liköre herstellt.

Kuhscheln. Doreen Engelhardt wird erstmals Fleisch und Wurst am Stand der Stadt Beelitz anbieten.  Andreas Klaer
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Auch die Stadt Beelitz wird einen eigenen Stand in ähnlicher Weise betreiben. Dort soll über die Landesgartenschau in gut drei Jahren informiert werden. Auch sollen Erzeuger und Gastronomen verdeutlichen, dass die Stadt mehr als nur Spargel zu bieten hat: So wird sich zum ersten Mal die Riebener Familie Engelhardt vorstellen, die auf ihrer Weidelandfarm seit kurzem Fleisch und Wurst von tiergerecht gehaltenen und geschlachteten Rindern direkt vermarktet. Auch die Bio-Imkerei Humanga wird Kostproben ihres Honigs anbieten. Den Honig gibt es unter anderem mit Minze oder Kakao und Espresso verfeinert. Dazu wird es am Stand die Spargelsuppe von Struik Foods geben, auch die Jakobs-Höfe stellen sich vor. Die Macher des „lokal genial“, das die regionalen Produkte zubereitet und demnächst in der Kabel-1-Sendung „Mein Lokal – Dein Lokal“ zu sehen sein wird, präsentieren ihre Ideen ebenso wie die Inhaber von „1000 Höfe“, einer Online-Plattform, die die Erzeugnisse der Beelitzer Bauern anbietet und bis vor die Tür der Kunden liefert. An eigenen Ständen präsentieren sich unter anderem der Spargelverein, die Bäckerei Exner, der Spargelhof Klaistow, der Syringhof und Kaninchenspezialitäten Schmidt.

Die Häckelgruppe hat Netze für den Obstwein gemacht

Der Werderaner Obst- und Gartenbauverein lässt unterdessen eine Tradition wieder aufleben: Wie vor Jahrzehnten üblich werden Obstweinflaschen wieder in geknüpfte Taschen verpackt, die man sich um den Hals hängen kann. Die von einer örtlichen Häkelgruppe angebotenen Beutel bekommt man am Stand des Vereins. Wer deftiges zum Obstwein braucht, ist am Stand der Fleischerei Joppe richtig: Dort gibt es Glindower Knüppel-Salami, Bierbeißer, Joppes Rohpolnische oder Schlesische Mettwurst.

Der Obst- und Gartenbauverein aus Werder bietet neben Äpfeln erstmals auch Beutel für den Obstwein. Enrico Bellin
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„Der Obst- und Gartenbau und die Ernährungswirtschaft sind für unsere Stadt so wichtig wie der Tourismus“, so Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU). So wird der Obst- und Gartenbauverein etwa auch für einen Besuch der Stadt zur Kirschernte im Frühsommer werben. Unter anderem gibt es alkoholfreie Kirschbowle.

Hochprozentiger wird das Obst bei Schultzens Siedlerhof verarbeitet. Die Glindower Destille wird mit ihren Obstbränden präsent sein – und mit ihrem preisgekrönten Glina-Whisky. Der Weinverein der Stadt wird zudem edle Tropfen der Weinberge der Stadt vorstellen, Apfelwein bietet die Werder Frucht GmbH. Exotischer wird es mit Sanddornlikör von Christine Berger. Und der Tannenhof zeigt, das man selbst aus Nadelbäumen Alkohol gewinnen kann.

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