Foto: A. Dedert/dpa
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Unfall auf der A9 Lkw fährt auf Stauende bei Niemegk auf

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Stau auf der A9 zwischen Niemegk und Klein Marzehns. Am Stauende stehen zwei Lkw. Dann kommt ein dritter Lkw hinzu - und plötzlich gibt es einen Knall.

Niemegk - Am späten Dienstagnachmittag staut es sich auf der A9 in Richtung Leipzig zwischen Niemegk und Klein Marzehns.

Ein sächsischer Lkw-Fahrer hält sein Fahrzeug an, hinterm ihm bringt ein Fahrer aus Mecklenburg-Vorpommern seinen Scania-Lkw zum Stehen.

Plötzlich knallt es

Um 17.15 Uhr dann ein Knall. Ein dritter Lkw war an das Stauende herangefahren. Der Leipziger Fahrer konnte sein Fahrzeug jedoch nicht rechtzeitig abbremsen. Sein Lkw stieß auf den Scania-Lkw und schob diesen auf den Mercedes.

Der Aufprall war so heftig, dass der 36-jährige Leipziger in seinem Lkw eingeklemmt und schwer verletzt wurde. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber ihn in eine Unfallklinik geflogen.

Die beiden anderen Fahrer wurden bei dem Unfall nur leicht verletzt, mussten aber nicht behandelt werden.

Autobahn bis nach Mitternacht gesperrt

Die Fahrtrichtung Leipzig der Autobahn musste zur Unfallbergung und Reinigung bis 00.26 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr staute sich erheblich, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Verkehr wurde bis zur Freigabe der Autobahn an der Anschlussstelle Niemegk abgeleitet.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 85.000 Euro.

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