Ein beschädigtes Fahrzeug steht rechts neben der Fahrbahn. Foto: dpa
© dpa

Update Unfall auf der A2 nahe Werder Zwei Bundeswehrsoldaten getötet

Oliver von Riegen

Am Montagmorgen drückte ein Lkw einen Unimog von der Straße. Die Staatsanwaltschaft Potsdam übernahm die Ermittlungen. Verteidigungsministerin drückte den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.

Werder (Havel) - Bei einem Unfall auf der Autobahn A2 sind zwei Soldaten der Bundeswehr im Alter von 20 und 33 Jahren ums Leben gekommen.  Die beiden Männer seien am Montag in einem Unimog mit einem gekennzeichneten Konvoi von insgesamt 27 Bundeswehrfahrzeugen zwischen dem Autobahndreieck Werder und der Anschlussstelle Lehnin in Richtung Magdeburg unterwegs gewesen, teilte die Polizeidirektion West in Brandenburg mit. Ein Lastwagen mit Anhänger aus dem Landkreis Harz auf der mittleren Fahrspur sei aus noch ungeklärter Ursache seitlich mit dem Unimog kollidiert.

Ein Fahrzeug der Feldjäger steht nach einem Unfall vor einer Kolonne mit Bundeswehr-Fahrzeugen.  Foto: dpa Vergrößern
Ein Fahrzeug der Feldjäger steht nach einem Unfall vor einer Kolonne mit Bundeswehr-Fahrzeugen.  © dpa

Der Unimog durchbrach erst die Leitplanke, dann prallte das Fahrzeug gegen den Pfeiler eines Verkehrsschildes. Die beiden Insassen starben an der Unfallstelle. Der 34 Jahre alte Lastwagenfahrer kam leicht verletzt in ein Krankenhaus. Er konnte bereits polizeilich vernommen werden. 

Neben regulären Einsatzkräften waren auch Feldjäger der Bundeswehr am Unfallort. Die Staatsanwaltschaft Potsdam übernahm die Ermittlungen. Die Behörde hat einen Gutachter zur Klärung der Unfallursache beauftragt. Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Magdeburg gesperrt, die Sperrung dauerte zur Mittagszeit noch an.

[Was ist los in Potsdam und Brandenburg? Die Potsdamer Neuesten Nachrichten informieren Sie direkt aus der Landeshauptstadt. Mit dem neuen Newsletter Potsdam HEUTE sind Sie besonders nah dran. Hier geht's zur kostenlosen Bestellung.]

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer spricht Angehörigen ihr Beileid aus

Zur Betreuung der Kameraden der verstorbenen Soldaten sowie der Feuerwehrleute und Polizisten waren Notfallseelsorger an der Unfallstelle im Einsatz.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) drückte den Angehörigen der getöteten Soldaten ihr Mitgefühl aus. "Wir haben zwei tote Soldaten zu beklagen", sagte sie bei einem Besuch der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven. "Ich möchte an dieser Stelle vor allem den Familien der getöteten Soldaten mein ganz herzliches Beileid aussprechen." (dpa/mit AFP, cmü)

Zur Startseite