Absperrmaßnahmen an der B2 wegen der Bombenentschärfung zwischen Wilhelmshorst und Michendorf am Montagmittag. Foto: Andreas Klaer
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Update Sperrkreis aufgehoben Fliegerbombe in Wilhelmshorst entschärft

In einem Waldgebiet zwischen Wilhelmshorst und Michendorf wurde am Sonntag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe gefunden. Am Montag konnte der Blindgänger unschädlich gemacht werden.

Wilhelmshorst - Die im Michendorfer Ortsteil Wilhelmshorst entdeckte britische Fliegerbombe ist am Montagnachmittag unschädlich gemacht worden. Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger war bereits am Sonntag zwischen Wilhelmshorst und Michendorf an der B2 gefunden worden. Am Nachmittag wurde die Straße für den Verkehr gesperrt. 

Um kurz nach 14.30 Uhr die gute Nachricht: Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) konnte die Fliegerbombe entschärfen. Die Freigabe des Sperrkreise verzögerte sich dann etwas, weil der Zünder der Bombe gesprengt werden musste. Doch auch hier kam wenig später Entwarnung: Um Punkt 14.41 Uhr war die Gefahr vorbei, der Sperrkreis konnte wieder aufgehoben werden.

800 Meter großer Sperrkreis

Der Sperrkreis um die Fundstelle war nach Angaben der Michendorfer Gemeindeverwaltung 800 Meter groß. Bewohner und Bewohnerinnen vom Heideweg (Peter-Huchel-Chaussee bis Friedensplatz), Vogelweide (Amselweg bis Heideweg), Steinweg, Hubertusweg (Forstweg bis Heideweg), Friedensplatz und Forstweg (Vogelweide bis Waldrand) wurden aufgerufen, ihre Wohnungen zu verlassen. 

Wie Bürgermeisterin Claudia Nowka gegenüber den PNN erklärte, lief die Evakuierung sehr gut. "Die Menschen reagieren mit großem Verständnis, auch wenn die Evakuierung so kurzfristig angesetzt wurde", so Nowka. Nach Abschluss begann Mike Schwitzke mit der Bergung.

Sprengmeister Mike Schwitzke im Oktober 2018 neben einer entschärften Weltkriegsbombe in Potsdam.  Foto: Julian Stähle/dpa Vergrößern
Sprengmeister Mike Schwitzke im Oktober 2018 neben einer entschärften Weltkriegsbombe in Potsdam.  © Julian Stähle/dpa

In der Grundschule Michendorf standen die Turnhalle und einzelne Klassenräume als Ausweichquartiere zur Verfügung. Die Gemeinde hatte einen Liveticker auf ihrer Homepage eingerichtet

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