Slowake in Kleinmachnow lebensgefährlich verletzt Leblos im Freibad: Polizei sucht Zeugen

Kleinmachnow - Die Polizei sucht nach zwei Männern, die verdächtigt werden, am Freitagabend einen Menschen im Freibad Kiebitzberge in Kleinmachnow lebensgefährlich verletzt zu haben. Das Opfer – ein 29-jähriger, in Deutschland lebender Slowake – war wie berichtet in Bauchlage im Wasser treibend im Schwimmerbecken gesehen und von einem Rettungsschwimmer geborgen worden. Rettungskräfte konnten den Mann reanimieren und in ein Krankenhaus bringen. Er befindet sich immer noch mit seinen lebensbedrohlichen Verletzungen im Krankenhaus, wie ein Polizeisprecher gestern mitteilte.

Umfangreiche Zeugenanhörungen hätten ergeben, dass der junge Mann von zwei Unbekannten mehrfach mit dem Kopf unter Wasser gedrückt worden war. An diesem Tag befanden sich laut Polizeiangaben etwa 4000 Gäste im Freibad. Die beiden Unbekannten sollen noch bei der Reanimation ihres Opfers zugeschaut haben und dann über einen Zaun geflüchtet sein. Nach Zeugenaussagen waren sie bereits im Vorfeld negativ aufgefallen und hatten andere Badegäste belästigt.

Die Polizei gab gestern eine Beschreibung der beiden Männer heraus: Einer ist zwischen 35 und 40 Jahre alt, schlank und etwa 1,80 Meter groß. Er hat blonde kurze Haare, einen leichten Bauchansatz und auf dem Nasenrücken Pickel. Bekleidet war der Mann im Freibad mit einer gelben Badeshorts. Der zweite Tatverdächtige ist etwa 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß und glatzköpfig.

Die Polizei fragt: Welcher der Badegästen kann Hinweise zur Identität der beiden Männern geben, die sich am Abend des 24. Juni im Freibad aufgehalten haben? Wer hat gegen 18.40 Uhr das Untertauchen oder ähnliche Handlungen bemerkt? Hinweise an die Polizeiinspektion Potsdam unter Tel.: (0331) 5508 1224, an jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.brandenburg.de. PNN

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