Plakataktion zur Landtagswahl 2019 Parteien in Nuthetal stellen sich gegen die AfD

SPD, CDU, Linke und Grüne starten eine gemeinsame Plakataktion, um einen Wahlsieg der Rechtspopulisten zu verhindern. 


Protest in Pink: Vertreter der Parteien vor dem Nuthetaler Mehrgenerationenhaus, in der Mitte ohne Plakat Katrin Krumrey, die Initiatorin der Kampagne.  Foto: privat Vergrößern
Protest in Pink: Vertreter der Parteien vor dem Nuthetaler Mehrgenerationenhaus, in der Mitte ohne Plakat Katrin Krumrey, die Initiatorin der Kampagne.  © privat

Nuthetal - SPD, CDU, Linke und Grüne in Nuthetal wollen verhindern, dass die AfD die Landtagswahl am 1. September gewinnt und haben für ihr Vorhaben eine gemeinsames Plakat entworfen. In weißen Druckbuchstaben auf knalligem Pink steht darauf: „Geht wählen! Wählt den Zusammenhalt! Populismus spaltet unsere Gesellschaft.“ Rund 50 Plakate sollen in den kommenden Tagen in Nuthetal aufgehängt werden. 

AfD soll Plakat der Grünen überhangen haben

Die Plakatkampagne hat die Ortsvorsteherin von Bergholz-Rehbrücke, Katrin Krumrey (SPD/AiV), initiiert. Das teilte sie in einer Pressemitteilung am Sonntag mit. „Es besteht bei den Nuthetaler Ortsverbänden Einigkeit, dass unser Land nicht der AfD um Herr Kalbitz überlassen werden darf. Gerade in den letzten Tagen sind seine Kontakte in die rechtsradikale Szene mehrfach nachgewiesen worden“, so Krumrey. 

Am Samstag soll es nach Informationen des Vorsitzenden der Grünen in Nuthetal, Guido Mewis, zu einem Zwischenfall mit der AfD gekommen sein. Vertreter der rechtspopulistischen Partei sollen ein Wahlplakat der Grünen überhangen haben. „Das ist nicht der Stil der Grünen im Umgang mit anderen Mitbewerbern“, so Mewis. 

SPD im Landestrend leicht vorn

Jüngsten Umfragen zufolge soll wie berichtet die SPD knapp vor der AfD liegen: Im Politbarometer von ZDF und „Tagesspiegel“ vom Freitag liegt die SPD als stärkste Kraft mit 21 Prozent erstmals seit längerem in einer Umfrage wieder knapp vor den Rechtspopulisten (20 Prozent). Im „Brandenburg-Trend” der ARD vom Donnerstag hatten SPD und AfD mit je 22 Prozent noch gleichauf gelegen. 

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