Luftbild, Marina Teltow, Teltower Hafen. Foto: Lutz Hannemann
© Lutz Hannemann

Leserpost Teltower Hafen und Radverkehr

Leserpost zum Radwegstreit und dem Gutachten zum Teltower Hafen.

RADWEGESTREIT 

Betrifft: „Noch keine freie Fahrt“, vom 25. Juni

Zum Radverkehr in der Region ist anzumerken, dass es alles eine Auslegung ist. Eigentlich herrscht Anarchie auf den Straßen und den Radwegen. Die Lindenstraße in Stahnsdorf hat es mehr, als nur in sich. Paradox, dass Radfahrer vom Stahnsdorfer Damm bis etwa zu der Straße Am Upstall auf der engen Straße fahren müssen. Kinder bis zehn Jahre aber auf dem Fußweg fahren sollen, jedoch auf der anderen Seite.

Die Ungereimtheiten interessieren aber keinen, noch nicht einmal den Landkreis. Deswegen habe ich mehr als nur geschmunzelt, was der Pressesprecher des Kreises von sich gegeben hat. (Anm. d. R.: „Nach Ansicht der Verkehrsbehörde seien die örtlichen Gegebenheiten nicht geeignet, den Radverkehr vollständig auf der Straße zu führen, sagte Landkreissprecher Kai-Uwe Schwinzert). Kleinmachnow steht dem nicht nach, siehe die Situation an der Kreuzung Stolper Weg, Hohe Kiefer, Schleusenweg. Vor vielen Jahren war ich schon einmal mit einem Journalisten der PNN vor Ort unterwegs – geändert hat sich nichts.

Jürgen Lemke, Kleinmachnow

GUTACHTEN ZUM TELTOWER HAFEN

Betrifft: „Keine Kompetenz, fehlende Kontrolle“, vom 21. Juni

Bitte ersetzen Sie einmal das Wort „Schuld“ durch das Wort „Möglichkeiten“ oder „Erfahrungen“. Ich war auch drei Jahre lang nicht für den Hafen, aber jetzt ist er da. Dass Ingenieurbüros oft auch nur von sekundärer oder tertiärer Qualität sind, zeigt dieses Beispiel wieder einmal. Thomas Schmidt war, ist und bleibt ein guter Verwaltungschef. Ich habe ihn gewählt, und stehe dazu.

Ein Verwaltungschef kann nicht jeden Tag, jeden Bürger zu jedem Thema neu fragen. Er und der Stadtrat haben eine Entscheidung getroffen. Ob die gut oder schlecht ist, kann man wahrscheinlich erst in 75 Jahren beantworten. In einer historischen Torfstecherkolonie in Niedersachsen habe ich von folgendem Motto gehört: Der ersten Generation der Tod, der zweiten die Not und erst der dritten das Brot. Das bezog sich auf die Gründungszeit in der die Kolonie mit hohem menschlichen Lebenseinsatz gegründet wurde. Und immer daran denken: Teltow ist schuldenfrei!

Carsten Schepers, Teltow

Zur Startseite