Kleinmachnow Neue Berliner Koalition soll Stammbahn reaktivieren

Kleinmachnow - Die Bürgerinitiative Stammbahn fordert die Berliner SPD, Linke und Grüne auf, die Reaktivierung der Stammbahn im Koalitionsvertrag festzuhalten. Das sagte BI-Sprecher Hubertus Boesken. In der Koalitionsvereinbarung soll eine fundierte Wirtschaftlichkeitsberechnung festgeschrieben werden, in der sowohl Lösungen mit S-Bahn- als auch Regionalbahnverkehr auf der Strecke von Zehlendorf über Kleinmachnow nach Potsdam betrachtet werden sollen. Da die Reaktivierung der Bahn deutlich mehr als zehn Jahre dauern würde, wird eine Interimslösung etwa in Form eines Betriebes mit diesel- oder wasserstoffbetankten Zügen gefordert. Zudem soll festgeschrieben werden, dass nach Vorlage von Untersuchungsergebnissen zur Strecke rasch mit deren Planung und Finanzierungssicherung zu beginnen ist. Der verkehrspolitische Sprecher der Linken, Harald Wolf, hatte angekündigt, einen Antrag zur Vorplanung der Stammbahn nach der Abgeordnetenhauswahl vom September einzubringen. 

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