Der Erweiterungsbau an der Grundschule Auf dem Seeberg soll noch in diesem Jahr beginnen. Foto: privat
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Kleinmachnow Bauarbeiten für "Hort am Hochwald" sollen dieses Jahr beginnen

Die Kleinmachnower Gemeindevertreter haben sich am Dienstag für das Bauvorhaben "Hort am Hochwald" entschieden. Die Befürworter wollen damit den Schulstandort sichern.

Kleinmachnow – Mitglieder des Kita-Werksausschusses der Gemeinde Kleinmachnow und der Gemeindeverband der CDU begrüßen die Entscheidung für das Bauvorhaben „Hort am Hochwald“ an der angrenzenden Grundschule Auf dem Seeberg. In ihrer Sitzung am Dienstag hatten die Gemeindevertreter den Antrag von Bürgermeister Michael Grubert (SPD), das bereits 2017 beschlossene Neubauvorhaben für den Hort aufzuheben, mehrheitlich abgelehnt.

Bau soll voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen

Der Erweiterungsbau ist für die Schüler der fünften und sechsten Klasse der Grundschule „Auf dem Seeberg“ vorgesehen. Bisher fehlt es an Platz für die Betreuung, so dass Klassenräume für den Hort genutzt werden. Wie berichtet hatte Bürgermeister Grubert jedoch die Notwendigkeit eines Neubaus wegen sinkender Einwohner- und Schülerzahlen in Frage gestellt und beantragt das Projekt zunächst auszusetzen. Stattdessen sollte in den kommenden Jahren die Bevölkerungsentwicklung regelmäßig untersucht werden, um vor dem Auslaufen der Baugenehmigung 2025 dann endgültig zu entscheiden, ob ein Neubau tatsächlich notwendig ist. Bürgermeister Grubert hat nach der Entscheidung der Gemeindevertreter zugesichert, jetzt die notwendigen Ausschreibungen zu veranlassen, so dass noch voraussichtlich in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden kann.

Die Befürworter wollen mit dem Bauvorhaben den zweizügigen Schulstandort Auf dem Seeberg sichern und die Schule endlich vollumfänglich ausstatten. Sie wünschen eine langfristige Lösung für die derzeitige Doppelnutzung der Räume. Die Hortsituation in Kleinmachnow sei seit Jahren angespannt, erklärte die CDU in ihrer Pressemitteilung. Der Neubau trage wesentlich zur Entlastung der jahrelangen angespannten Situation bei und schaffe damit für die Gemeinde als Trägerin der Grundschule sowie für Eltern, Schüler und Lehrer Planungssicherheit, so die CDU. Max Steinacker, Mitglied des Kita-Werksausschuss für die Initiative Bürger für gute Lebensqualität in Kleinmachnow (BiK), erklärte den Beschluss „im besten Sinne als eine Investition in die Zukunft, als ein großartiges Bekenntnis für ein familien- und kinderfreundliches Kleinmachnow.“

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